Donnerstag

Paris: Ausser Spesen nix gewesen?


„Wichtig ist, dass diese Initiative nicht nur zu mehr Sitzungen führt“


(Fredrik Reinfeldt, schwedischer Regierungschef - zitiert nach FTD von heute S. 12)

Kommt die Spaltung Europas?


Aus der Titelseite der heutigen FTD:


"Nach dem deutsch-französischen Gipfel
steuert die EU auf ein Europa der
zwei Geschwindigkeiten zu. Bundesaußenminister
Guido Westerwelle
(FDP) sah gestern in den Beschlüssen
von Paris den Einstieg in eine Entwicklung
zu einem Kerneuropa. EU-Staaten,
die nicht bereit seien, die Pläne
von Bundeskanzlerin Angela Merkel
(CDU) und Frankreichs Präsidenten
Nicolas Sarkozy mitzutragen, „sollen
nicht die Möglichkeit haben, die
anderen auszubremsen“, sagte Westerwelle."

Mittwoch

Wo die PIIGS an den Märkten stehen


Nienburgs Schwimmbad - das neueste Kapitel einer unendlichen Geschichte

Schwimmbecken mit Wasserrutsche
In Nienburg soll ein neues Schwimmbad gebaut werden. Das wollen alle. Übereinstimmung ist auch, dass es nicht zu teuer werden darf. 15 Millionen ist die Schallmauer, die immer wieder genannt wird. Zu lange darf die Stadt mit dem Baubeginn aber auch nicht warten, sonst sind die eingeplanten Zuschüsse gefährdet.

Nimmt man diese beiden Eckpunkte der Planungsdiskussion, ist es höchst verwunderlich, dass sich die Stadtverwaltung nach eigenen Worten nicht in der Lage sieht, für die kommende Ratssitzung am 30. August gesicherte Daten für die Entwurfsplanung des Bades vorlegen zu können. Schuld daran soll angeblich - laut einer Information aus dem städtischen Fachbereich, die der Blogger kennt - die zeitintensive BürgerInnebeteiligung und das Abwägen verschiedene Gestaltungs-Varianten für das Schwimmbad sein. Erst in sechs Wochen meint die Stadtverwaltung, dem Rat der Stadt alle für den weiteren Entscheidungsprozess notwendigen Fakten endlich vorzulegen zu können.

Diese - erneute - Planungsverzögerung ist schon für sich genommen merkwürdig genug. Noch verwunderlicher ist es aber, dass sich der städtische Fachbereich Bildung, Soziales und Sport gleichzeitig mit seiner Forderung nach Fristverlängerung für die sog. Leistungsphase Nr. 3 (“Entwurfsplanung”) schon jetzt (!) vom Rat eine Blanko-Zustimmung zur nächsten Leistungsphase Nr. 4 (die sog. “Genehmigungsplanung”) holen will. 

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Sollen hier vollendete Planungsentscheidungen getroffen werden, ohne eine klipp und klare Zusicherung, dass die 15 Millionen Kosten-Obergrenze definitiv eingehalten wird? Spekuliert vielleicht das beauftragte Planungsbüro darauf, dass die Stadt auch bei Kosten von mehr als 15 Millionen beide Augen zudrückt, um die hohen Gebühren der Genehmigungsplanung nicht in den Wind schreiben zu müssen?

Es ist sicher im Sinne der von allen Parteien doch stets so hochgehaltenen Verpflichtung der Stadt zur Ausgabenreduzierung und Haushaltsdisziplin, dass ein solches Groß-Projekt, das die Finanzen der Stadt auf Jahre hinaus belastet, nicht “eben mal so” durchgewunken wird, mit der fragwürdigen Argumentation, man sei zwar einerseits leider im Planungs-Zeitverzug, aber der Rat möge doch bitte schon so tun, als ob alles paletti sei und die Endgenehmigung nur noch eine bloße Formsache.

Solch ein Hauruck-Verfahren, bei dem ohne eine verbindliche Festlegung der Bau-Gesamtkosten schon jetzt locker die kostenintensive Genehmigungsplanung vergeben wird, sollte sich der Rat nicht bieten lassen.

Stattdessen sollte er unter diesen Umständen diesen Punkt nicht auf die Tagesordnung der Ratssitzung am 30. August setzen, sondern ihn ohne Zeitdruck auf einer Sondersitzung des Rates, z.B. am 20.9. behandeln.  Bis dahin sollte das Planungsbüro doch in der Lage sein, die Kostenberechnungen für die Entwurfsplanung komplett dem Rat vorzulegen. 

Angesichts der Größenordnung des Projektes hat der Rat einen Anspruch auf diese Leistungs-Bringschuld des zuständigen städtischen Fachbereichs bzw. des von der Stadt beauftragten Planungsbüros.  

Das neue Gespenst: Währungsreform


MITTWOCH, 17. AUGUST 2011
Guten Morgen Herr Dr. Luber,
Deutschland und Frankreich kämpfen Seit an Seit für den Erhalt des Euro, das war die gewünschte Botschaft vom gestrigen Treffen Angela Merkels mit Nicolas Sarkozy in Paris. Doch die Probleme sind größer als die gestern gebotene Politikschau. Die Glaubwürdigkeit des Euro an den Finanzmärkten (und ohne deren Milliardeninfusion kann kein Euroland derzeit seine Staatsgeschäfte führen, denn ausnahmslos alle 17 Euro-Staaten geben mehr aus als sie einnehmen) wird nicht durch neue Gremien erhöht. Zwei Dinge interessieren die Finanzinvestoren: Wer garantiert im Falle des Totalausfalls für die Schulden der in Zahlungsschwierigkeiten geratenen Südlander? Und wo ist die Instanz, die eine Wiederholung der Schuldenexzesse verhindert? Die Antwort auf die erste Frage lautet: niemand. Die Antwort auf die zweite Frage lautet: nirgendwo. Solange das so ist, wird das Wort Eurokrise unser täglicher Begleiter sein.

In der CDU herrscht mittlerweile Alarmstufe Rot. Die Kanzlerin legt täglich Schwüre für Europa ab, aber besitzt keinen Plan für eine nachhaltige Entspannung der Lage. Falls sie einen besitzt, spricht sie mit niemandem darüber, schon gar nicht mit ihrer Partei. Der Chef des CDU-Wirtschaftsrats, Prof. Kurt Lauk, warnt in einem Essay für das Handelsblatt: "Wir schlittern in eine Währungsreform."

Ich wünsche Ihnen einen erfolgreichen Tag. Es grüßt Sie herzlichst

Ihr
Gabor Steingart
Chefredakteur

Sonntag

Befreiungszug in bedängter Stellung

Im u.a. Diagramm hatte der schwarze Gegner gegen den Blogger (mit Weiß und am Zug) einen enormen Druck aufgebaut = mit seinem Freibauern vor dem Verwandlungsfeld (dessen Vorrücken ich leider sträflich unterschätzt hatte...) und gut postiertem Turm auf der h-Linie (der z.B. K g1-f1 wegen Matt verbietet). Nach einiger Überlegung entdeckte ich jedoch einen Befreiungszug, der Weiß in entscheidenden Vorteil brachte. Welchen?


Samstag

Alternativer Kommentar zu den Unruhen in UK

These riots reflect a society run on greed and looting | Seumas Milne  | The Guardian

Zitat:
"While bankers have publicly looted the country's wealth and got away with it, it's not hard to see why those who are locked out of the gravy train might think they were entitled to help themselves to a mobile phone."

Freitag

Hellas-Rettung nicht gesichert

Fast track for €20bn Greek bond buy-back - FT.com

Gitarren-Perlen

Die Isländische Klassische Gitarrenschule ist eine vorzügliche Sammlung von Gitarrenkompositionen (Solo, Duo und andere Besetzungen), Studien und Sammlungen. Präzise Editionen. Gute Fingersätze. Sehr empfehlenswert.

Remis? Nein!

Nach zahlreichen vergeblichen Läuferzügen und in einer Situation, wo gegenfarbige Läufer das Remis nahelegen, suchte der weiße Blogger doch noch mal das Risiko und zog im u.a. Diagramm Bauer g4 nach g5. Und nach Bh6xg5 noch NICHT! Bh4xg5, sondern erst Kf3-g4 (das hatte ich vorher präzise exakt so kalkuliert), um den schwarzen König abzusperren - das war mir das Bauern-Opfer wert. Und dann machte der Blogger mit seinem König eine lange Wanderung Richtung Damenflügel, um nach zehn Zügen tatsächlich den schwarzen a-Bauern zu erobern, womit die Partie entschieden war. Wieder mal ein Beispiel für den schönen Satz meines Schach-Idols, des legendären Siegbert Tarrasch: "So was muß man sehen".


Mittwoch

Nach den PIIGS: Jetzt strauchelt schon France

Stocks End Sharply Lower Amid Fears About Europe - NYTimes.com

Kippt Frankreichs Bonität?

Krisenstimmung: Frankreich kämpft gegen "AAA"-Verlustgerüchte | FTD.de

Hellas will seine Hausaufgaben nicht machen

Krisenstimmung: Teure Griechen-Rettung schickt Aktienmärkte in den Keller | FTD.de

Zypern: Willkommen im Club der PIIGS

Börsen-Ticker: FTD.de

Das Wort zum Mittwoch (heute aus der FDP)

FDP-Generalsekretär Christian Lindner zur Euro-Krise (im Handelsblatt-Interview von gestern):


op-online.de

"Leider waren einige Äußerungen nicht geeignet, Vertrauen an den Märkten zu schaffen. Die waren eher Kategorie Hühnerhaufen."

Coole Anzeige im heutigen Handelsblatt

jobs.meinestadte.de

allerdings sprachlich nicht ganz gender-correct....

Dienstag

Aufstand der Lost Generation

Randale in Großbritannien: SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Panorama

Schafft es UK nicht gegen das Chaos?

Ausschreitungen in London: London kapituliert vor der Gewalt | FTD.de

Und so sieht der Blog auf Twitter aus




Wenn frau sich nicht mit Remis zufrieden gibt

In dieser Partie (mit dem schwarzen Blogger in Zeitverzug und deshalb schon mit Remis voll zufrieden) zog die weiße Gegnerin des Bloggers nach "unzähligen" gegenseitigen Schachgeboten im 74. (!) Zug verblüffend auf einmal ihren Turm nach f3, worauf die Partie doch noch für sie verloren ging. Wer zu ungeduldig ist...


Gewalt in UK eskaliert

Krawalle in Großbritannien: Erster Toter bei Unruhen in London | FTD.de

Läufer-Endspiel auf hohem Niveau

In diesem schwierigen Endspiel bot der weiße Gegner des schwarzen Bloggers remis. Angesichts des Mehr-Läufers, ging ich trotz Zeitknappheit und drohendem weißen Freibauern auf dem Damenflügel nicht drauf ein und gewann. Die BlogleserInnen mögen sich selber den Kopf zerbrechen wie (Schwarz ist am Zug). 


Sondertitel des heutigen HB


Nicht nur der US-Staat, auch große Firmen haben schon das AAA-Ranking verloren

FTD-online hat einige Unternehmen aufgelistet, die - wie der US-Staat - nicht mehr AAA eingestuft werden. Da finden sich bemerkenswerte Namen:
(beim clicken auf dir Namen erhält frau/man nähere Informationen)


General Motors
Ford 
Shell
Coca-Cola
IBM
Nestlé
Novartis
Siemens
Toyota 
General Electric 
Pfizer

Deutschlands heisser Herbst

Heutige FTD Seite 11

Montag

Der Radler-Alpen-Challenge

Cycling the Alps



50.000+ LeserInnen / Der Blog auf Twitter und Facebook

Heute hat der Unbequeme Blog die 50.000 - LeserInnen-Marke überschritten. 


Rechtzeitig dazu hier die neuen Links, wenn frau/man die Posts lieber auf Twitter oder Facebook lesen oder FreundInnen auf den Blog in diesen Social Media aufmerksam machen will:







Wer soll das bezahlen?

HB, heutige Ausgabe, Seite 9

Die Ratings in der Euro-Zone

HB von heute, Seite 8

Börsenkrach-Guideline

heutige FTD, Seite 8

Die Euro-Krise kennt keinen Urlaub

Heutige FTD, S. 5

Titel-Icon der heutigen FTD

Google Plus hängt Facebook ab

Notenpresse statt vernünftiger Politik

Schuldenkrise in Europa: Händler erwarten massive Käufe der EZB | FTD.de

Freitag

Es brennt - und die EZB löscht mit untauglichen Mitteln

Kommentar in der heutigen FTD auf Seite 17:


"Wenn sich innerhalb von 24 Stunden drei bedeutende
Zentralbanken gezwungen sehen, gegen ihre
eigentlichen Absichten auf das monetäre Gaspedal
zu treten, dann kann man sicher sein: Es brennt.
Wenn der europäische Stoxx 600 trotz dieser Interventionen
weiter wie ein Stein fällt und seit seiner
Spitze nunmehr 16,4 Prozent eingebüßt hat, dann
kann man noch sicherer sein, dass es brennt. Wenn
überdies der Renditeaufschlag französischer zehnjähriger
Staatsanleihen zu Bundesanleihen auf
87 Basispunkte steigt, dann ist der Brand kaum
mehr damit zu löschen, dass die Rettungsschirme für
die Absicherung Italiens und Spaniens ausgeweitet
werden, da die Eventualverbindlichkeiten Frankreichs
somit noch zunähmen, mit entsprechenden
Folgen für seine Bonität."

Trichets "Lösung": Die PIIGS-Schulden werden monetarisiert

Aus dem heutigen FTD-Leitartikel:


"An den Märkten ist Panik
ausgebrochen, Anleger flüchten aus
Staatsanleihen und Aktien, der DAX ist
um über drei Prozent eingebrochen.
Die Schweizer Notenbank hat bereits
interveniert, ebenso die Bank of Japan.
Es war pragmatisch, ja unvermeidlich,
dass die EZB eingreift und dem Markt
mit dem umstrittenen Ankauf von
Staatsanleihen Liquidität zur Verfügung
stellt. Allerdings wissen nun alle
Investoren, welcher Weg bei der Lösung
der Krise eingeschlagen wird: Die
Schulden werden monetarisiert."

Barroso - der Schönredner

aus der NYT online:


"Investors were further unnerved by a candid remark by José Manuel Barroso, the European Commission president, who seemed to confirm fears about the sense of political paralysis. Rather than play down the problems, as European officials have done since the debt crisis began last year, he said, “Markets remain to be convinced that we are taking the appropriate steps to resolve the crisis.”

Wer einmal plagiiert, dem glaubt man nicht

VroniPlag-Gründer: Plagiate nicht aus Partei-Interesse aufgedeckt - Deutschland - Politik - Handelsblatt

EZB: Weiter mit dem PIIGS-Verschuldungstransfer

Heutige FTD-Titelseite

RBS muss Hellas-Schulden abschreiben

ekathimerini.com | RBS takes a hit on exposure to Greek debt

Euro-Land griecht die Krisenkurve nicht

aus dem heutigen FTD online live-ticker:

10:59 Die Rendite zehnjähriger italienischer Anleihen ist in der Spitze bis auf 6,406 Prozent gestiegen. Spanische Papiere mit gleicher Laufzeit rentierten mit 6,21 Prozent. Der Zins auf italienische Staatsanleihen hat somit den für spanische Papiere überstiegen. Das spiegelt die Furcht der Investoren vor einer erheblichen Ausweitung der europäischen Schuldenkrise wider und nährt die Sorge, dass die bisher vereinbarten Hilfsmechanismen im Ernstfall nicht ausreichen könnten.
Bei Anleihen laufen Kurse und Rendite gegeneinander, so dass steigende Zinsen auf Verkäufe seitens der Anleger hinweisen. Analysten haben bereits vorgerechnet, dass die Gelder des EFSF zwar bei einem Hilfsantrag Spaniens noch genügen könnten. Für Italien reichten die Mittel aber nicht aus.

Donnerstag

DAX: abwärts, abwärts

Panik am Aktienmarkt: Dax und Dow stürzen ab - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Wirtschaft

Euro-Krise = wie LehmannBrothers Crash

Eurozone crisis resembles US turmoil in 2008 - FT.com

Die Finanz-Märkte trauen den PolitikerInnen nicht

Markt-Turbulenzen alarmieren Top-Ökonomen - Deutschland - Politik - Handelsblatt

Verfassungsklage gegen Panzerexport

MdB Christian Ströbele hat eine Verfassungsklage gegen die Bundesregierung eingereicht:


http://www2.stroebele-online.de/upload/antragsschrift.pdf

Eurokrise ohne Ende

Folge der EZB-Zinssitzung: Panikverkäufe an den Börsen | FTD.de

2 IWF-Chefs = 2 Fälle für den Staatsanwalt

Vorwurf des Amtsmissbrauchs: Verfahren gegen IWF-Chefin Lagarde | FTD.de

Mittwoch

Ratingagenturen und Entwicklungsländer

WEED hat heute einen neuen WEED-Hintergrund zum Thema „Ratingagenturen und Entwicklungsländer“veröffentlicht.

Ratingagenturen sind momentan wegen der Euro-Krise in der Debatte. Die Relevanz des Themas Ratingagenturen für Entwicklungs- und Schwellenländer in Vergangenheit und Gegenwart spielt in der Diskussion aber bisher keine große Rolle. Dabei sind auch diese Länder stark von den Ratingagenturen abhängig respektive betroffen. Franziska Richter, die den Hintergrund verfasst hat, führt allgemein in das Thema Ratingagenturen und die aktuelle Reformdebatte ein. Sie beleuchtet dann insbesondere die Relevanz für Entwicklungs- und Schwellenländer sowie für nachhaltige Entwicklung.

Hier ist der Hintergrund zum Download: http://www.weed-online.org/themen/5004694.html


Südeuropa-Aktien im freien Fall

FTD 3.8.11, S.19

Ein Dorf hilft sich selber



Wie ein Dorf autark wird: Nachzulesen in der heutigen FTD auf Seite 11

Nach dem Krisen-Gipfel ist vor der Krise

Titelseite FTD 3.8.11

Ein Stift fürs iPhone?

Als iPhone-Fan hat der Blogger immer einen aufmerksamen Blick für Add-Ons für dieses Smartphone. Die Firma Pearl, vom Blogger für die Viefalt ihrer Nischenprodukte immer sehr geschätzt, bietet jetzt für 14,90 Euro das Produkt "2in1-Kugelschreiber und Touchscreen-Stift" von Callstel an. 
Callstel 2in1-Kugelschreiber & Touchscreen-Stift für iPad, iPhone u.a. (Bild 1)
Mit einem ähnlichen Stift hatte ich früher nicht so gute Erfahrungen gemacht, weil er zwar an den Audio-Eingang des iPhone andockte aber schlicht zu klein war zum vernünftigen Hantieren. 


Das Callstel-Produkt hingegen liegt prima in der Hand, alle Eingaben erfolgen absolut präzise und schnell, und frau spart sich das Mitnehmen eines zusätzlichen Kugelschreibers (hoffentlich sind dessen Minen nicht zu proprietär, dass man auch im einschlägigen Bürogeschäft problemlos Nachschub bekommt).


Natürlich hört der Blogger schon den Aufschrei der iPhone-Aficionadas/os: "Stift für den iPhone"? - entsetzlicher Stilbruch mit der iPhone-Produktphilosophie, wo uns doch Steve Jobbs gelehrt hat, dass die wichtigsten Navigationsgeräte unsere Finger sind bzw. sein sollen.


Und in der Tat: Zoomen kann man mit dem Stift nicht. Wohl aber verlässlich clicken und auch wischen, was ja die meisten Operationen auf dem iPhone ausmachen. Allerdings: Ja, mit dem Stift verlässt frau den edlen stolzen Minimalismus des iPhone. Aber die Kombi-Idee von Touchscreen-Stift und Kugelschreiber hat auch ihren Reiz. Und wie so oft im Leben: One product does not fit all demands. Der Blogger hat den Stift jedenfalls jetzt immer dabei, nicht als Muß aber als Add-on-Option. 


Natürlich funktioniert der Stift auch für den iPad und andere Smartphones mit kapazitiven Touchscreens (wow, solche beeindruckenden Anglizismen lehren uns die EDV-Designer). Für iPhonerInnen kein Must aber ein Should Have.

Euro-Krise: Von den PIIGS nun ins EU-Zentrum

"In terms of 10-year spreads, Italy and Spain are now in the position where Portugal and Ireland were just before they applied to the EFSF. Belgium is what Spain used to be a month ago, and France is where Belgium used to be. The dominos in the eurozone are falling. And the threat is reaching deep into the core.

Previous Day CloseYesterday’s CloseThis morning
France
0.701
0.768
0.807
Italy
3.551
3.838
3.890
Spain
3.755
3.890
4.049
Portugal
10.448
10.560
10.621
Greece
12.571
12.693
12.76
Ireland
8.631
8.406
8.515
Belgium
1.932
2.026
2.097
Bund Yields
3.245
2.416
2.364

Source: Reuters

If those levels of bond yields were to persist, Italy and Spain would be insolvent."

(aus Eurointelligence heutiges News Briefing)

Eurozone wird zum Schulden-Netzwerk

Blundering towards a ‘You Break it You Own it’ Europe - FT.com

Mittwoch

Zum Feierabend: Der Blogger spielt Mozart

Die Sätze "Polonaise" und "Romanze" aus der Flötenserenade Nr. 5 der Wiener Sonatinen (auf einer Fehr Modell IV Bubinga). Aufgenommen mit dem iPhone: