Donnerstag

Die menschlichen Wünsche

Was hatte man dem kleinen Mann nicht alles versprochen: Das Land Utopia, den kommunistischen Zukunftsstaat, das Neue Jerusalem, selbst ferne Planeten. Er aber wollte immer nur eins: ein Haus mit Garten


(Gilbert Chesterton)









Mittwoch

Der Euro im Zentrum des Sturms



Ein lesenswerter Vorab-Kommentar zum EU-Gipfel von Wirtschafts-Kolumnist Wolfgang Münchau in der heutigen FTD auf Seite 24 fasst zusammen:


"Was damals im Maastrichter Vertrag und später im Stabilitäts- und Wachstumspakt verklausuliert wurde, war eine Schönwetterkonstruktion, die einem gefährlichen Orkan nicht standhalten kann. Was wir jetzt haben, ist der perfekte Sturm. Die Krise kam mit dem Ende des schönen Wetters."

Dienstag

Mathiopoulos: Noch uneinsichtiger als Guttenberg

Plagiatsfall Margarita Mathiopoulos: Wieder ein böses Ende für eine Dissertation? - Forschung und Lehre - FAZ


m.faz.net

Gauck bleibt sich treu: Auch beim Militär





Auf die Rede von Gauck bei der Bundeswehr-Führungsakademie
(http://www.bundespraesident.de/SharedDocs/Reden/DE/Joachim-Gauck/Reden/2012/06/120612-Bundeswehr.html)
gab es folgende Reaktion vom Versöhnungsbund:


Pressemitteilung des 
Internationalen Versöhnungsbundes - Deutscher Zweig
Schwarzer Weg 8
32423 

Offener Brief des Internationalen Versöhnungsbundes - Deutscher Zweig
an Herrn Bundespräsident Joachim Gauck


Minden, den 26. Juni 2012

Sehr geehrter Herr Bundespräsident Gauck,

mit Entsetzen und Empörung haben wir Ihre Rede bei der
Führungsakademie der Bundeswehr am 12.6.2012 vernommen. 
Insbesondere sehen wir Ihre Rede sehr kritisch als eine Rechtfertigung und
Verharmlosung von Kriegseinsätzen an. Wir wollen und können uns nicht
damit abfinden, dass noch mehr (deutsche) SoldatInnen getötet werden
und auch andere Menschen töten, was Sie im übrigen nicht erwähnen.

Eine Gesellschaft in diesem Kontext als "glückssüchtig" zu bezeichnen,
finden wir sehr zynisch, da es nicht einfach um "Hedonismus" geht, von
dem Sie an anderer Stelle sprechen, sondern um die Würde und das Recht
auf Leben und Unversehrtheit, die jeder Mensch - egal ob als SoldatIn
oder ZivilistIn - besitzt. Über dieses Recht setzen Sie sich mit Ihrer
Rede hinweg, das ebenso für alle Menschen gilt wie z. B. für die
Menschen, die im September 2009 im afghanischen Kundus bei der vom
deutschen Oberst Georg Klein befohlenen Bombardierung getötet wurden.

Nach den neuen „Verteidigungspolitischen Richtlinien“ des
Verteidigungsministers de Maizière gehört die Rohstoffabsicherung zu
den „nationalen Interessen“ (Quelle s. u.). Es geht also nicht um die
von Ihnen beschworene Freiheit, oder bedeutet Freiheit nach Ihrem
Verständnis, dass die Bundesrepublik wie andere Industriestaaten die
Freiheit hat, die Zweidrittel-Welt auszuplündern? Die Bundeswehr
praktiziert die staatlich-institutionalisierte Aufhebung des in
unserer Gesellschaft verankerten Tötungstabus. SoldatInnen erlernen
dort die Anwendung tötender Gewalt. 

Bereits das Erlernen, wieviel mehr die Androhung und erst recht die
Anwendung tötender Gewalt stehen im direkten Widerspruch zur
Gewaltfreiheit. Unseres Erachtens ist Gewaltfreiheit eine
unverzichtbare Voraussetzung, wenn nicht der Ermöglichungsgrund für
jede Art menschlicher Kommunikation. Ohne Gewaltfreiheit ist die
Achtung vor der Würde des Menschen nicht möglich. In diesem Sinne
können wir es nicht verstehen, wenn Sie die "Ohne uns"-Haltung gegen
eine neue Erstarkung des Militarismus in Deutschland kritisieren. Sie
selbst bezeichnen (militärische) Gewalt als ein Übel, rechtfertigen
sie aber als ein - manchmal notwendiges - Mittel, um andere Gewalt zu
überwinden. 

Uns geht es auch nicht nur um "Ohne uns": Sie ignorieren, dass es
viele zivile, gewaltfreie Alternativen der Konflitkbearbeitung gibt,
von denen einige als Ziviler Friedensdienst auch von der
Bundesregierung finanziert werden. Dabei sind auch die zivilen
Interventionen in Konflikte nach dem "Do no harm"-Ansatz von Mary B.
Anderson mit der notwendigen Konfliktsensibilität durchzuführen, die
wir bei militärischen Interventionen vermissen. Wenn nun Waffengewalt
und Kriege Frieden schaffen würden, sozusagen als Ihre Lehre aus der
Geschichte, dann müsste ja nach all dem Töten, den Zerstörungen und
den Grausamkeiten, nach all den zivilen und militärischen Toten der
letzten Jahrhunderte, der Weltfrieden schon längst ausgebrochen sein.
Das ist er aber nicht.

Auch unser Lehrer und Bruder, der Wanderprediger aus Nazareth, in
dessen Nachfolge Sie als Pfarrer stehen, war an dieser Stelle schon
anderer Meinung als Sie. 

Der Internationale Versöhnungsbund setzt sich seit 1914 für eine
Kultur der Gewaltfreiheit ein und ist weltweit in über 40 Ländern
vertreten. Seine Mitglieder haben in zahlreichen Projekten Erfahrungen
damit gesammelt, Gewalt gewaltfrei zu überwinden. Bekannt geworden
sind vor allem die Friedensnobelpreisträger Martin Luther King,
Mairead Corrigan-Maguire und Adolfo Maria Pérez Esquivel. In der
Hoffnung auf einen in dieser Hinsicht alsbald wirksamen Politikwechsel
– für Rückfragen stehen wir gerne zur Verfügung –

verbleiben wir mit freundlichen Grüßen

Dr. Matthias Engelke,
Vorsitzender des Internationalen Versöhnungsbundes - Deutscher Zweig

Montag

Online-Partizipation

logo

Bergwerksanlage Duhamel - Projektinfo



Dieser Link führt zur bundesweit ersten E-Partizipation zur Ideenfindung für die Nachnutzung einer Bergehalde im Saarland. Sehr spannend - jedeR kann teilnehmen. Das Planungsbüro FIRU in Kaiserslautern betreut das Vorhaben.FIRU-mbH Logo



Der Querdenker Gunter Dueck zu Papierbüchern und E-Books

SINNRAUM - Daily Dueck Aktuell

Gunter Dueck - Mehr zu meiner Person und Motivation

In der heutigen FTD


  • Interview mit  Burkart Braunbehrens, Miteigentümer des Rüstungskonzerns Kraus-Maffei-Wegmann (Seite 4)
  • Noch mehr Hintergrunds-Informationen zu KMW (Seite 23)
  • Hintergründe zum EnBW-Kauf durch Mappus (Seite 10)
  • Empfehlungen neuer Kinder- und Jugendbücher (Seite 26)

Aufstieg und Abstieg im BMZ



Friedel Eggelmeyer, der unter Minister Niebel eine steile Karriere im BMZ zu machen schien und vor einem Jahr Redner bei einer Militärveranstaltung in Neustadt/Rbg war (Bericht im Unbequemen Blog), ist in Ungnade gefallen und muss im Juli das Ministerium verlassen. 


Der Euro und das internationale Finanzsystem

U.S. Banks Aren’t Nearly Ready for Coming European Crisis - Bloomberg

Freitag

Die Gefahren der Euro-Krise für Deutschland


Eurointelligence - The Euro-Zone Debt Crisis – “We Need To Talk About Germany!”

EM-Gleichheit?



Ein Faktor bleibt bei Kommentaren zur EM bedauerlicherweise sehr unterbelichtet: die sehr untschiedlichen "Startbedingungen". Nicht nur das Reichtumsgefälle der  teilnehmenden Staaten, sondern der simple aber wichtige Aspekt "Bevölkerungszahl". 


Zur Vedeutlichung:


Deutschland       82 Millionen EinwohnerInnen
Frankreich          62
Spanien              46 
Italien                  60
England              50
Griechenland      12
Portugal              11
Tschechien         10




Sicher ist das Spielerreservoir in einem Land, das achtmal mehr Einwohner hat als ein anderes bedeutend höher. Eigentlich müssten die "kleinen" Staaten deshalb einen Bonus bekommen. Andererseits sind Staaten wie z.B. Russland und die Ukraine schon in der Vorrunde ausgeschieden trotz ihrer großen Bevölkerungszahl. Aber noch schöner ist, dass es Portugal jetzt unter die letzten Vier geschafft und nicht zu vergessen die Europameisterschaft der dänischen "Urlaubself" 1992 und die von Griechenland 2004. 

Focus: Leben


In der heutigen FTD gibts ein Interview mit dem Gründer von "The School of Life"

Zur Website der "School of Life"






Selbstverständnis:
The School of Life is a new enterprise offering good ideas for everyday living.
We are based in a small shop in Central London where we offer a variety of programmes and services concerned with how to live wisely and well.

We address such questions as why work is often unfulfilling, why relationships can be so challenging, why it’s ever harder to stay calm and what one could do to try to change the world for the better.

The School of Life is a place to step back and think intelligently about these and other concerns. You will not be cornered by any dogma, but directed towards a variety of ideas - from philosophy to literature, psychology to the visual arts – that tickle, exercise and expand your mind. You’ll meet other curious, sociable and open-minded people in an atmosphere of exploration and enjoyment.

Donnerstag

Wenn Deutschland nicht mehr zahlen kann

Germany may face bankruptcy unless it accepts ECB debt monetisation

By: Charles Wyplosz

21.06.2012

Whichever way things go, Germany will have to pay for a substantial amount of Euro Area public debts. The more we wait, the higher the bill. This does not mean that the Euro Area is a transfer or a fiscal union. It means that managing a common currency requires careful actions. The current mess is the direct consequence of the mistaken policies followed since the beginning of the sovereign debt crisis, at Germany’s behest.



zum Artikel:

Eurointelligence - Germany may face bankruptcy unless it accepts ECB debt monetisation

"Sport-Briefe"



Briefe bewegen die Welt -Triumphe und Tragödien des Sports
Briefe bewegen die Welt -Triumphe und Tragödien des Sports
von Hellmuth Karasek
Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 19,90

Rezension von Winfried Stantzik
Nach den bisher drei sehr erfolgreichen Bänden "Briefe bewegen die Welt", von denen mich insbesondere der dritte über "Politik und Geschichte" fasziniert hat, legt der relativ unsportlich daherkommende Intellektuelle und Literaturkritiker Hellmuth Karasek einen vierten Band vor, in dem es um "Triumphe und Tragödien des Sports" geht.

Von einem Brief des Turnvaters Friedrich Ludwig Jahn an Ernst Moritz Arndt aus dem Jahr 1811 bis hin zu dem Brief der Bundeskanzlerin Angela Merkel an den Formel 1 Weltmeister Sebastian Vettel aus dem Jahr 2011 spannt sich ein Bogen von 200 Jahren.

Zwei ganz kurze Texte haben mich erinnert an große Fußballereignisse. Da ist zum einen der Brief Franz Josefs Wagners in der BILD an Franz Beckenbauer während der Heim-WM 2006, in dem er schreibt: "Franz Beckenbauer liebt den Ball wie eine Frau. Klinsmann liebt den Ball wie ein Vorstandsvorsitzender."

Und da ist der legendäre Elfmeterzettel, den der Torwarttrainer der Nationalmannschaft, Andreas Köpke, auf dem Briefpapier des Schlosshotels im Grunewald vor dem Elfmeterschießen im WM-Viertelfinale gegen Argentinien seinem Torwart Jens Lehmann zusteckte, ein Zettel, um den sich im Anschluss ein Mythos rankte.

Alles in allem ist dieser Band nicht so historisch aufschlussreich wie sein Vorgänger, aber für Freunde des Sports ist es ein schönes Geschenk.

Donnerstag

Philosophie des Reisens


Die Versuchungen der Fremde: Unterwegs in Arabien, Indien und Afrika
Die Versuchungen der Fremde: Unterwegs in Arabien, Indien und Afrika
von Ilija Trojanow

(Rezension von Winfried Stanzick)
  


Das vorliegende Buch macht zum ersten Mal jene drei berühmten Reiseerzählungen von Ilija Trojanow in einem Band zugänglich, die seinem großen Erfolgsroman "Der Weltensammler" voraus gingen:

* In Afrika (1993)
* An den inneren Ufern Indiens (2003
* Zu den heiligen Quellen des Islam (2004)

In seinem im April 2011 zu dieser Ausgabe verfassten Nachwort schreibt Trojanow Gedanken zum Reisen, Unterwegssein und Erfahren auf, die den meisten Menschen heute verloren gegangen sind. Die Lektüre dieser Reiseerzählungen kann ihnen vielleicht helfen, eine Ahnung davon zu bekommen, wie das Fremde nichts mehr etwas Bedrohliches darstellt, sondern eine Versuchung, die das eigene Leben bereichert:
"Unsere Vorstellungen von Rast und Unrast werden bestimmt vom metaphysischen Konzept des Homo viator, des reisenden Menschen, der vom Hier zum Dort, vom Eigenen zur Fremde unterwegs ist. Der Homo viator kommt eigentlich nie wirklich an, er kehrt zurück und plant schon die nächste Reise, während er noch den Koffer der letzten Reise entleert. Für ihn ist jeder Aufbruch ein Ausbruch aus dem Gefängnis des Alltags, ein Verlassen des eingeschlagenen Lebenswegs. Die Geschichten, die er aus der Fremde mitbringt, sind seiner Wahrnehmung geschuldet. Auch wenn er anderen zugehört hat, er hat die fremden Erzählungen ungenau in seine individuelle Sprache übersetzt. Wenn er abseits der abgetretenen Pfade unterwegs war, hat er eine Ahnung von den alternativen Versionen der Geschichte gewonnen. Der Reisende ist ein gesegneter Narr und daher zu Recht unsterblich versinnbildlicht von Don Quixote - selbst wenn seine Lanze das Ziel verfehlt, trifft ihr Schatten mitten ins Herz."

Erzählungen sind das, die den Leser gefangen nehmen und ihn entführen in eine Welt, in die er sonst nie kommen würde. Sie lassen das Fremde erscheinen als einen bisher unentdeckten Teil des Selbst. Sie sind nicht nur unterhaltsame und lehrreiche Lektüre, sie verändern die Wahrnehmung auch des Eigenen, Nahen und Bekannten.

Freitag

Besuch bei den Mauerseglern

Auch wenn ich schon mehr als zehn Jahre ADFC-Mitglied bin, hab ich erst am gestrigen Donnerstag meine erste Abendtour im hiesigen Kreisverband mitgemacht. "Zu den Mauerseglern" war das Thema und fünfzehn Personen radelten mit. Berthold vom Adfc und Klaus vom Nabu hatten alles bestens organisiert. 


Erster Halt war bei einem Storch.



Störche sind in unserer Gegend keine absolute Seltenheit, aber dieses Nest war doch was Besonderes: Es war von den Störchen ganz ohne menschliche Hilfen auf einem Baum errichtet worden. 


Dann fuhren wir nach Marklohe und hoch  über der Kirche sahen wir dann Mauersegler, von denen Klaus viel Interessantes zu berichten wusste: Beeindruckende Vögel, die auch schon mal in 7000 Meter Höhe fliegen und rasante Geschwindigkeiten erzielen (bis zum 200 km/h im Sturzflug). Sie ernähren sich mit einem Art Kescher-Schnabel: lassen einfach beim Fliegen immer ihren Schnabel offen, sausen durch die Luft und alles was in den Schnabel reinkommt, wird gefangen und gefressen. 


Wenn Mauersegler mal "aus Versehen" auf der Erde sind, sind sie sehr  plump, also bleiben sie sozusagen Tag und Nacht in der Luft - sie schlafen sogar in der Luft.


Durch die immer stärkere Isolierung der modernen Gebäude fehlen den Mauersegler leider immer mehr Nistplätze, so dass an manchen neuen hohen Gebäuden extra Löcher eingefügt werden.


Kurz bevor wir in Drankenburg eine schöne Gartenwirtschaft aufsuchten - zuvor machte uns Klaus noch unterwegs auf Nachtigallentöne aufmerksam - fuhren wir über eine Weserkanalbrücke. 




An diesem Punkt haben Heike und ich, auch mit unseren Kindern, schon oft gesessen. Hier trennt sich die Weser und ein Nebenkanal. Wir nennen den Platz "Weserstein". Dort kann man meditativ aufs Wasser gucken. 


Eine schöne, instruktive Tour. Danke an die Organisatoren! Ich freue mich auf die nächsten Touren. 

Mittwoch

Steh zu deinen Wünschen! (Buch-Rezension)




Das große Vorsingen
Das große Vorsingen
von Luc Foccroulle
Preis: EUR 13,95



Rezension von Winfried Stanzik

Frösche haben es nicht leicht. Unter der Schar der Tiere sind sie nicht gerade die Schönsten. Im Vergleich zum glänzenden Fell eines Fuchses oder dem strahlenden Schimmern eines Schmetterlings schneiden sie schlecht ab. Sie sind nur schwabbelig und glitschig. Aber sie können singen, besonders schön im Chor. Und so ist es das erklärte Ziel aller jungen Frösche, irgendwann einmal im Chor der Frösche mitsingen zu dürfen.


Die beiden Freundinnen Berta und die kleine Lucie müssen eines Tages beim strengen Chorleiter Ludwig vorsingen. Lucie fällt durch, weil sie noch zu klein ist, und Berta singt einfach schrecklich. Während Lucie am Boden zerstört ist, findet Berta das weniger schlimm, und fängt an, für Lucie leckere Sachen zu kochen um sie damit aufzumuntern, Denn eigentlich ist ihr großer Traum, einmal Köchin zu werden.


Durch den Trost Bertas wieder mit Selbstbewusstsein gestärkt, hat Lucie eine geniale Idee. Im großen Maul von Berta versteckt, für alle anderen unsichtbar, geht Lucie mit Berta erneut zum Vorsingen und alle sind hingerissen von den großen Fortschritten, die Berta gemacht hat. Berta ist es etwas peinlich, wie ihre Eltern sie loben, doch niemand hat den Trick bemerkt und so sind beide Freundinnen guter Dinge.


Bis zum Tag des Prinzenhochzeit, bei der der Chor singen soll. Als Berta nicht auftaucht, macht sich Lucie voller Sorgen auf die Suche und findet ihre Freundin in der Küche beim Kochen. Auf die vorwurfsvolle Frage, Lucies, wo sie denn bleibe, antwortet Berta:
"Ich hab`s satt. Alle bewundern Deine schöne Stimme! Und wenn du einmal groß bist, wirst du mich nicht mehr brauchen. Was soll dann aus mir werden? Ich will Köchin sein und sonst nichts!"


Nachdem herauskommt, dass Chorleiter Ludwig alles mit angehört hat, finden sie miteinander für die Prinzenhochzeit eine Lösung, die allen gerecht wird. Berta darf kochen und Lucie darf singen.


Ein schönes Bilderbuch über die unterschiedlichen Talente. Und eine Ermutigung, zu seinen Wünschen zu stehen und sie nicht gering zu achten.

Die Fliegenden Ärzte

AMREF

Donnerstag

Die Euro-Krise jenseits der PIIGS

Auf Seite 14 der heutigen FTD checkt Martin Kaelble mögliche Krisenszenarien von Ländern in Nord- und Westeuropa. 

Mittwoch

Euro-Krise lässt die Staatsschulden steigen


Financial crisis has added more debt in Germany than anywhere else in the EU

Eurostat figures show that the financial crisis has added more debt to public finances in Germany than in any other EU country, Handelsblatt reports. According to the data, the financial crisis has added public debt in the EU in the magnitude of €603bn of which roughly the half was in Germany. The countries equally heavily affected – albeit considerably less than Germany – are the UK, Ireland and the Netherlands. The main reason is the bad banks that had to be put up for Hypo Real Estate and WestLB. According to Bundesbank data, Germany had to put aside roughly €300bn for „financial market support measures“. According to Handelsblatt the WestLB is planning to outsource another €100bn of bad debt which will have to be added to that sum
(Quelle: Heutiges Eurointelligence News Briefing)

Montag

Wie ein Kind


Du musst das Leben nicht verstehen, dann wird es werden wie ein Fest. 
Und lass dir jeden Tag geschehen so wie ein Kind im Weitergehen von jedem Wehen sich viele Blüten schenken lässt.
Sie aufzusammeln und zu sparen, das kommt dem Kind nicht in den Sinn. 
Es löst sie leise aus den Haaren, drin sie so gern gefangen waren, und hält den lieben jungen Jahren nach neuen seine Hände hin.
(Rilke)

Die Rechtsambulanz in Berlin

Link zum Projekt

Dienstag

Dienstag

Friedliches Dorf mitten im Krieg



Im Rundbrief 1/2011 von Peace Brigades International berichtet Knut Henkel auf den Seiten 8 und 9 von dem erfolgreichen Engangement eines Dorfes in Kolumbien sich mit internationaler NGO-Unterstützung dem dortigen Bürgerkrieg zu entziehen und sich durch ökologischen Bananananbau eine wirtschaftliche Existenzgrundlage zu schaffen. 

Mittwoch

425 plans for orderly exit from the eurozone

425 economists submit plans for orderly exit from the eurozone

In an attempt to win the £250000 of the „Wolfson Economics Prize“, 425 economists from all over the world submitted long and detailed plans for the orderly exit of a eurozone member, Financial Times Deutschalnd and Frankfurter Allgemeine Zeitung say. A jury composed of five economists –Charles Goodhart, Francesco Giavazzi and Manfred Neumann, Derek Scott, and Jean-Jacques Rosa -  has selected five finalists of which the winner will be announced on July 5. The prize’s sponsor Lord Wolfson, a member of the Conservative party and head of UK clothing retailer Next, said he wanted to make sure that the likely exit of a euro member would happen in an orderly and structured way without causing any panic on the financial markets. The youngest participant is a 10 year old boy from the Netherlands.
(Quelle: Eurointelligence News Briefing von heute)

Gesprächskreis Anonyme Insolvenzler

Diese Gesprächskreis bringt Menschen zusammen, die  sich vor oder in einem Insolvenzverfahren befinden, damit sie ihre Problem mit anderen besprechen können.  


hier der link für mehr Informationen

Montag

Der Euro ist nicht unser Schicksal

argumentiert Handelsblatt-Kolumnist Frank Wiebe auf Seite 12 des HB vom 28.12.2011:


"Die Europäer haben auch vor dem Euro friedlich zusammengelebt, und Deutschland war auch ohne Euro wettbewerbsfähig, ebenso wie heute noch zum Beispiel die skandinavischen Staaten." 

Samstag

Waffenschmuggel - Deutsche Schiffe vorn

Jeder fünfte internationale Waffenschmuggel wird über deutsche Schiffe abgewickelt. Das ist das Ergebnis einer neuen Studie des Stockholmer Friedensforschungsinstitut Sipri. Dessen Wissenschafter Griffiths und Jenks haben 2500 Schmuggelfälle in den beiden Jahrzehnten 1991 bis 2011 ausgewertet. Damit hält Deutschland einen traurigen internationalen Spitzenplatz, weit vor Griechenland und den USA. 
Da die Schiffscontainer versiegelt sind und die Zoll- und Hafen-Kontrollen sehr lasch, bereitet das Mischen von Waffen und Drogen mit legalen Handelsgütern wenig Mühe. Deshalb fordern die Wissenschaftler, dass die westlichen Staaten sich nicht einseitig auf die Piraterie-Bekämpfung konzentrieren sollen, sondern sich mit härteren Kontrollen und besserem Informationaustausch zwischen Hafen- und Zollbehörden auch auf dieses "schmutzige Loch im Welthandel" konzentrieren.
(Artikel im Handelsblatt, S. 19, 31.1.2012)

Freitag

Frieden ist möglich

Frederik S. Heffermehl (Herausgeber):
Peace is Possible. Publiziert durch das International Peace Bureau.


Über 30 internationale FriedensarbeiterInnen präsentieren in diesem Buch auf 152 Seiten ihre Arbeit und ermutigen so die LeserInnen, dass das Engagement für den Frieden nicht vergeblich ist, sondern dass sich Mut, Geduld und Fantasie im Engagement für den Frieden lohnt. Auch wenn das internationale Wettrüsten und die viele mondiale Gewalt lähmend wirkt, zeigen die Autoren in diesem Sammelband die Chancen kleiner Schritte. Eine gute Publikation zur Ermutigung. Auszüge liegen auch in deutsch vor: 

http://www.peaceispossible.de/ 

Donnerstag

Elektro-Mobilität

ist das Thema der Sonderbeilage in der heutigen FTD

Nach Griechenland: Spanien

Die Spur des Geldes: Die Euro-Krise wird in Spanien entschieden

März-Sommer in Bonn




Letztes Wochenende war der Blogger im schon fast sommerlichen Bonn und genoss die Botschaft der herrlichen Mandelbäume und japanischen Kirschen am Ufer des allseits glitzernden Rheinstroms: 
Dass uns trotz der vielen Weltprobleme auch noch Gutes geschenkt wird und wir uns trotz mancherlei Seufzer dennoch freuen dürfen. So wie sich unsere kleinen Enkel in Bonn über so viele schöne kleine Dinge freuen: Voll Unbesorgtheit, ohne Argwohn, in Vertrauen.