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Hellas ohne Euro - hier die ersten Reaktionen von der Basis


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Alt Heute, 16:29  #1
Administrator

Registriert seit: 08.03.2005
Beiträge: 36.499
Standard Griechenland raus aus dem Euro?

Die Regierung in Athen erwägt einen 
Austritt aus der 
europäischen Währungsunion. 
Könnte sich Griechenland
 so retten? Und was hieße das 
für den Euro?

Geändert von sysop (Heute um 16:39 Uhr).
sysop ist offline  Mit Zitat antworten
Alt Heute, 16:48  #2

Registriert seit: 27.11.2010
Beiträge: 64
Standard Sich schon.

Aber seine Schuldner nicht.

Ich wünsche den Griechen alles Gute. 
nicht den 
Euro.
kantundco ist offline  Mit Zitat antworten
Alt Heute, 16:48  #3
Neuer Benutzer

Registriert seit: 02.01.2008
Beiträge: 309
Standard sollen sie doch

Aber vorher bitte unsre 
Millionen zurückzahlen. Dann 
können sie meinetwegen 
wieder ihr eigenes Süppchen 
kochen.

Die EU ist eh nur ein 
aufgeblasener Apparat der uns 
mit allen möglichen doofen 
und unsinnigen Gesetzen 
schickaniert.
Meckerliese ist offline  Mit Zitat antworten
Alt



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Alt Heute, 16:49  #5
Erfahrener Benutzer

Registriert seit: 28.03.2008
Ort: in örtlich
Beiträge: 2.695
Standard

Zitat:
Zitat von sysop Beitrag anzeigen
Die Regierung in Athen erwägt einen 
Austritt aus 
der europäischen Währungsunion. 
Könnte sich 
Griechenland so retten? ...
Wie sollten die sich sonst retten?
nixrechtsnixlinksnixmitte ist gerade online  Mit Zitat antworten
Alt Heute, 16:49  #6

Registriert seit: 28.12.2009
Beiträge: 123
Standard tschüß!

Zitat:
Zitat von sysop Beitrag anzeigen
Die Regierung in Athen erwägt einen 

Austritt aus 
der europäischen Währungsunion.
...und tschüß!

Griechenland weine ich keine 
Träne nach, nehmt 
Spanien, Portugal und Italien 
doch auch gleich mit.
shechinah ist offline  Mit Zitat antworten
Alt Heute, 16:50  #7
Neuer Benutzer

Registriert seit: 26.12.2007
Beiträge: 18
Standard Wenn...

Wenn den Griechen dies 
erfolgreich gelingt (Austritt 
aus der Währungsgemeinschaft, 
Gründung einer 
eigenen Währung), dann dürften 
die Tage des Euro 
insgesamt gezählt sein.
mala77 ist offline  Mit Zitat antworten
Alt Heute, 16:50  #8

Registriert seit: 07.11.2010
Beiträge: 48
Standard !

Jetzt wo das Geld geflossen
 ist, überlegen die 
auszutreten? Das hätten 
die auch gleich haben 
können und dann wäre 
der Schade geringer gewesen.
Rooo ist offline  Mit Zitat antworten
Alt Heute, 16:52  #9

Registriert seit: 24.01.2011
Beiträge: 416
Standard und was ist mit der Kohle...

... aus dem Rettungsschirm? 
Weg, woll.
berpoc ist offline  Mit Zitat antworten

Alt Heute, 16:52  #10
Neuer Benutzer

Registriert seit: 13.09.2005
Beiträge: 129
Standard Vertrauen ist nicht der Punkt

"das Vertrauen in das
 Funktionieren der Euro-Zone 
schwer beschädigen", 
heißt es weiter

Also für mich zeigt es 
viel mehr, wie die Euro-Zone 
funktioniert. Nämlich sehr 
schlecht. Die einen zahlen 
massiv drauf, andere
 ersticken an der fehlenden 
währungspolitischen 
Flexibilität. Das sollte 
zusammenwachsen, 
was nicht zusammen gehört.

Ein Austritt mag zunächst 
viele Nachteile haben, 
ein Verbleib wäre aber 
mittelfristig noch teurer. Das 
wird natürlich nicht gern thematisiert.
Deshalb: Bitte austreten!
Krolog ist offline  

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Steltzner ist aus gutem Grund sehr skeptisch angesichts einer griechischen Renditenhöhe von jetzt schon 25%. Er schlußfolgert: "Die bisherigen Lösungsversuche sind gescheitert, der Markt erwartet eine Umschuldung". Griechenland ist weit von einer wirtschaftlichen Genesung entfernt. Und der PIGS-Pleitvirus grassiert weiter: "Europas Schuldenkrise entpuppt sich im Kern als Krise der politischen und wirtschaftlichen Strukturen vieler Euroländer".

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 "I mourn the loss of thousands of precious lives, but I will not rejoice in the death of one, not even an enemy.  Returning hate for hate multiplies hate, adding deeper darkness to a night already devoid of stars.  Darkness cannot drive out darkness:  only light can do that.  Hate cannot drive out hate:  only love can do that."

Euro quo vadis?

FT.com / Comment / Op-Ed Columnists - Managing the eurozone’s fragility

Der Mai ist gekommen: Neues Notebook und 40.000+ Seitenaufrufe im Blog

Das ist dem Unbequemen Blogger in seiner notebook-Biografie noch nie passiert: Der Lenovo gab schon im ersten Jahre seinen Geist auf. "Überhitzung aus unerklärbarem Grund" schrieb der auch fassungslose Techniker in den Diagnosebericht. Vier Wochen Reparaturzeit laut Herstellerfirma. 


Solange kann ich meine Blog-LeserInnen nicht warten lassen. Also Neukauf. Dann aber auch richtig: Dies ist der erste Blogpost auf meinem neuen Toshiba-Boliden (17 Zoll-Bildschirm...). 


Und damit im schönen Mai auch alles hübsch konfiguriert: Gerade lese ich auf meinem Blog-Statistik-Tool: Mehr als 40.000 Seitenaufrufe. Great. Danke an alle aufmerksamen LeserInnen des Unbequemen Blog. 


An Blog-Stoff wird`s auch weiterhin nicht mangeln: In welchen deutschen Garnisonen gehen bald die Lichter aus (BMVg: "Kein Standort ist sicher")? Wann müssen die GriechInnen zum Frisör? Wann meldet Spanien "Euro landunter"? Auch wenn alle lauthals schreien: "Spanien ist doch nicht Portugal!" Natürlich nicht, Portugal war auch nicht Irland und Irland war auf keinen Fall Griechenland. Deja entendu? 


Der Unbequeme Blogger verabschiedet sich mit einem - zulässigen - Plagiat (seit Ex-"Doktor" zu Googleberg sind wir ja in Deutschland da nicht mehr so pingelig) aus dem täglichen Handelsblatt-Morning-Briefing des dortigen Chefredakteurs: "Halten Sie dem Unbequemen Blog die Treue"

Merkel, der neue Hamlet

Aus der Kolumne von Wolfgang Münchau in der heutigen FTD:


Merkel, die Zögerliche. Merkel die Zaudernde. 


"Anstatt zu führen, schafft sie neue Unsicherheiten." 


Sie will kein Risiko eingehen. 


"Sie geht immer nach dem gleichen Verfahren vor: Erst einmal abwarten, dann auf das Gewinnerpferd springen." 


"Schuldenkrisen sind der Typus von Krisen, die sich
durch Aussitzen nur verschlimmern."


"Die Bundeskanzlerin interessiert sich zwar für zukünftige Rettungsmechanismen, aber überhaupt nicht für die Lösung
der jetzigen Krise."


"Merkels politische Schwäche lässt sich wohl damit erklären, dass sie diese Krise im Kern nie kapiert hat."


Die Aussage des neuen Bundesbankpräsidenten, dass Finanzmarktstabilität nicht so wichtig sei wie Preisstabilität, legt nahe, dass er die Dynamik an den Märkten nicht versteht. 


E-Mail: munchau@eurointelligence.com
Wolfgang Münchau ist Kolumnist der FT und der FTD. Er leitet den Informationsdienst Eurointelligence.com

Dienstag

Deja vu.... - Rüstungswettlauf wie gehabt

United States Ballistic Missile Defense Site at Deveselu Air Base in Romania

Bundestag kann Euro-Rettung stoppen

Euro-Rettungsschirm: Finanzexperten geben Bundestag Rückendeckung - Deutschland - Politik - Handelsblatt

Nach Bin-Laden-Tod: Raus aus Afghanistan

Nato-Einsatz: Bin-Laden-Tod befeuert Debatte über Afghanistan-Abzug - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Politik

Al Kaida profitiert von Bin-LadensTod

DIW-Ökonom: Bin-Laden-Tod könnte Al Kaida stärken - Deutschland - Politik - Handelsblatt

Das kostet der Ausstieg

Greenpeace-Berechnungen: Schneller Atomausstieg kostet Konzerne rund 75 Milliarden Euro - Industrie - Unternehmen - Handelsblatt

Was hilft ein Turm mehr gegen ein Matt?

Eigentlich wollte der Unbequeme Blogger (mit Schwarz) diese Partie heute morgen schon aufgeben, weil er mit einem Turm und einem Läufer weniger hoffnungslos im materiellen Nachteil war. Eher lustlos manöverierte er noch mit seinen Figuren weiter. Aber solche Blindheit, wie es Weiß dann - siehe Diagramm - an den Tag legte (er hatte vor dem Mattzug gerade seinen Springer von f7 nach d6 gezogen...) mußte dann doch gerechterweise bestraft werden. Nettes Mattbild, fast wie eine Studie.

 

Wahre Finnen: Doch Nein zur Portugal-Rettung

True Finns change their mind again
A day after the True Finns signalled that they might support a Portuguese rescue package, they changed their mind again, by categorically ruling out that that they would support such a measure. "Such a solution that could work for us cannot be found with the current assumptions... We will not support or vote in support of these solutions, because we do not believe in these systems." Reuters quoted political commentators in Finland as saying that that it would be difficult for the True Finns to enter the next government now. The Social Democrats, who came second in the elections, have yet to make up their mind about their position on a Portuguese package. 

(aus Eurointellignce Heutiges News Briefing)

Griechische Hausaufgabe: Endlich ehrlich Steuern zahlen

Eine Hauptursache für die Griechenland-Pleite ist der griechische Volkssport "Steuerhinterziehung". Alle staatlichen Versuche gegen diese kriminelle Energie vorzugehen sind bisher versandet. Bis zu 30 Milliarden, also bis zu 15% des Bruttoinlandsproduktes gehen dem griechischen Staat durch solche Machenschaften verloren. Hätte er diese, müsste Hellas nicht Bankrott anmelden. Nun googlen die Steuerfahnder über Google Earth nach nicht deklarierten swimming pools und fahnden nach nicht registrierten Luxus-Yachten. Und in der Schweiz sollen Griechen auch noch 35 Milliarden Euro schwarz gebunkert haben. Also: unsere Beiträge in den sog. "Rettungsschirm" sind offenbar völlig überflüssig, wenn es in Griechenland nur etwas normaler, sprich: einfach legaler, zuginge.


Referenzartikel: Gerd Höhler im heutigen Handelsblatt, 3.5.11., auf Seite 17

Bankenstress"test" - so what?

FT.com / Global Economy - UK central bank chief warns on stress tests

Noam Chomsky, Who Owns the World?

Tomgram: Noam Chomsky, Who Owns the World? | TomDispatch