Sonntag

"Happy Melancholy" - Eine multi-mediale Einführung in die Renaissance mit Shakespeare und Dowland

(Wo die hier zitierten Passagen online zu finden sind, steht am Ende dieses Textes)

Neulich hat der Blogger für eine kleinen Performance das Thema Renaissance multi-medial aufbereitet.

Mit der Renaissance verabschiedet sich Europa von der alten Götter-Glaubenswelt der Antike, später auch von der allein-seligmachenden römisch-katholischen Kirche. Jetzt steht der Mensch im Mittelpunkt, seine Freiheit, sein Wissen und Können. Astronomie, Mathematik, Navigation treten in den Vordergrund, statt bloßes Zuschauen bei der Messe. Das Ich emanzipiert sich von der päpstlichen Heteronomie.

Aber wie so oft: Freiheit hat auch ihren Preis. Auch der emanzipierteste Renaissance-Mensch erkennt: Freiheit macht auch einsam. Armut, Erfolglosigkeit, Krankheit, Tod werden trotz Freiheit nicht weniger. Nicht von ungefähr ist deshalb die Renaissance auch das Zeitalter der Melancholie, der Schwermut, der Tränen. 

John Dowland, der größte Lauten-Komponist der Renaissance hat mehrere seiner Kompositionen mit demselben Titel “Lachrimae” versehen. Melancholisch nimmt der Renaissance-Mensch das Auf und Ab des Schicksals wahr, die Unsicherheit und Ungewißheit. 
Bezeichnenderweise wird Fortuna auf dem rollenden Rad ein wichtiges Renaissance-Symbol: Die launische Glücksgöttin, die dem einem zulächelt und den anderen in die Tiefe stürzen lässt (deshalb spielte ich bei meiner performance auch die Komposition “Fortune” von Dowland).

Jedoch: Die Renaissance war zwar melancholisch, aber nicht nihilistisch. Dowland nannte eines seiner Stücke “Happy Melancholy” (!) und konnte auch schelmisch Kompositionen wie “Semper Dowland, semper dolens” oder “Mr. Dowland´s Midnight” titeln. Und in der Dramaturgie Shakespeare spielt der tapfere Blick auf das rätselhafte Up and Down des Glücks eine große Rolle, durch Edgar (in King Lear) zusammengefasst:
“Der Mensch kommt auf die Welt, er muß von hinnen, Bereitsein ist alles”. 




Shakespeare ist mein Lieblingsdichter, weil er wie kein anderer der Meister der Dramaturgie ist. Niemand hat wie er Dramen dermaßen kunstvoll verfasst, dass es meinem unvergessenen Anglistik-Professor Viebrock mit überzeugender Logik geland, eine vollständige Interpretation des ganzen Richard III. unter den einen Motiv-Satz stellen konnte. “Die Erdbeeren im Garten des Bischofs zu Ely”. 
Und keiner wie Shakespeare hat so umfassend sämtliche Facetten des menschlichen Lebens im Kosmos seiner Dramen erfasst: Liebe und Tod (Romeo and Juliet), die Hohlheit der Macht (Richard II), abgrundtiefe Bosheit (Lady Macbeth und Jago), unzerstörbare Treue (Kent und Horatio), so viel Tränen (“Othello”) und so viel Lachen (Falstaff) und in meinem Lieblingsstück  “The Winter´s Tale” sogar alles auf einmal (“A play which starts as a tragedy and ends as a comedy”). 
Shakespeare hat ganz tief in die Abgründe des Menschen geschaut, aber auch einen Blick für seinen Edelmut gehabt. Er hat die Machtgier der Menschen durchschaut, ihre Lügen und Bosheit entlarvt und ihre Feigheit demaskiert; aber auch menschlicher Treue und Wahrhaftigkeit dichterische Denkmäler gesetzt.

Als ich mich auf meine Präsentation vorbereitete, wurde mir - wieder einmal - bewußt, dass mir in jeder Lebenslage immer Passagen aus der Welt Shakespeares einfallen, die - je nach dem - mich  verständnisvoll nicken lassen (“deja lu”), mir helfen die Abgründe der Menschen zu durchschauen oder mich im Leid trösten. Zum Beispiel:

“Life is but a walking shadow. It is a story told by an idiot, full of sound and fury, signifying nothing” (Macbeth)

“So macht das Grübeln Feige aus uns allen” (Hamlet)

“Der bessere Teil der Tapferkeit ist die Vorsicht” (Falstaff)

“Lehr´ uns einsehen, dass Unbesonnenheit uns manchmal besser dient, wenn tiefe Pläne scheitern” (Hamlet)

“Einen solch treuen Freund will ich hegen in des Herzens Grunde, ja in des Herzens Herzen” (Hamlet)

“Ich kenn euch all´ und dien´ euch halt ´ne Weile” (Prince Henry)

Für die Präsentation hatte ich folgendes Profil arrangiert:

  • Dowland: What if a Day or a Month or a Year
  • Macbeth: V.Aufzug, 5. Szene “Tomorrow and tomorrow and tomorrow” (Focus: Verzweiflung)
  • Dowland: Fortune
  • Hamlet und Horatio: III. Aufzug, 2. Szene (Focus: Freundschaft)
  • Dowland: Bockington´s Pound
  • Richard II.: Dritter Aufzug, 2. Szene (Focus: Die Hohlheit der Macht)
  • Gitarre: “Dowland´s Midnight”
  • Henry IV, Erster Teil, Zweiter Aufzug, 4. Szene

Shakespeare hat die Musik Dowlands und gute Dichtkunst als “Sister and Brother” charakterisiert und vom “Heavenly Touch” der Lautenstücke Dowlands gesprochen.

In “What If a Day” komponiert Dowland das Renaissance-Thema des blinden, unbegreiflichen Schicksals: In einem Tag kann alles Glück zu Ende gehen. Das der Musik zugrunde liegenden Gedicht spricht es aus: “All our joys are but toys” - “Time is ever turning” - “Secret fates guide our states”.


Viel härter als diese melancholischen Gedanken reflektiert Macbeth über Leben und Tod:

“All unsere vergangenen Tage führten Narren den Pfad zum staubigen Tod”
“Leben ist nur ein wandelnder Schatten”
“Leben ist bloß ein Roman, erzählt von einem Idioten, voller Lärm und Zorn, ohne Bedeutung”

Aber genau derselbe Dichter, der hier die Sinnlosigkeit des Lebens mit so schonungslosen Worten bloßlegt, preist wiederum mit unvergesslichen Worten Treue,  Freundschaft, Standhaftigkeit, als Hamlet für kurze Zeit den höfischen Habitus des Prinzen ablegt und sich seinem treusten Freund Horatio offenbart:


“Dich hab ich auserkoren. Denn du warst als littest du nichts, indem du alles littest. Ein Mann, der Pech und Glück vom Schicksal mit gleichem Dank genommen. Gesegnet, wes Blut und Urteil sich so gut vermischt, daß er zur Pfeife nicht Fortuna dient, den Ton zu spielen, den ihr Finger greift. Gebt mir den Mann, den seine Leidenschaft nicht macht zum Sklaven, und ich will ihn hegen im Herzensgrund, ja in des Herzens Herzen, wie ich dich hege”.

Für einen kurzen Augenblick lassen uns Hamlet und Shakespeare die Tiefen einer wahren Freundschaft erkennen und die Unerschütterlichkeit eines standhaften Herzens. Dann - “Schon zu viel hiervon” - wird Hamlet wieder der Prinz, dem seine Rolle am Hofe unerbittlich zudiktiert ist und die mit seinem Tod enden wird.

Als dritten Text hatte ich eine (Selbst)Reflexion Richard II. ausgewählt, als dieser am Ende aller Macht angelangt ist, keine Krone mehr trägt und nur noch die Gewißheit des Todes vor Augen hat. Ein paar treue Gefährten halten noch zu ihm, verehren ihn noch als früheren König. Aber denen öffnet Ex-King Richard jetzt die Augen:

“Im hohlen Reifen, der eines Königs sterblich Haupt umgibt, hält seinen Hof der Tod. Verhöhnt des Königs Staat und grinst zu seinem Pomp. Lässt ihn ein Weilchen, einen kleinen Auftritt den Herrscher spielen, drohn, mit Blicken töten. Flösst einen eitlen Selbstbetrug ihm ein, als wär sein Fleisch ein ewiges Eisen. Und so kommt er zuletzt, gut gelaunt, und bohrt mit kleiner Nadel die feste Mauer an, und - König, gute Nacht”.

Dies ist der Augenblick, in dem sich Richard vom König zum Menschen wandelt und sich mit dieser Selbsterkenntnis zu seinen Freunden wendet:

“Werft eure Achtung ab. Ihr irrtet euch die ganze Zeit in mir: Wie ihr, leb ich von Brot, ich fühle Mangel, ich schmecke Kummer und bedarf der Freunde. So unterworfen nun, wie könnt ihr sagen, dass ich König bin”

Und nach “Mr. Dowland´s Midnight” war es in der Performance dann an der Zeit, eine der köstlichsten humoristischen Szenen aus Shakespeare´s Königsdramen mit verteilten Rollen zu lesen.


Referenzen:

  • Die wunderbare Madrigale “What If I Never Speed” von John Dowland kann frau/man unter
http://www.youtube.com/watch?v=VvLMLZSqPxc&feature=email hören
  • Die in diesem Text präsentierten Shakespeare-Texte kann frau/man unter
https://docs.google.com/document/pub?id=1AvFYtxJjigNYRQx_phRUnjoaoqnH8ELAPIqmjsg6TRE
          nachlesen

Wie PolitikerInnen "Doktor"arbeiten schreiben

Schon wieder wird die Seriosität der Doktorarbeit eines Politiker bezweifelt: Laut Spiegel online zitiert Kultus(!)minister Althusmann aus Buchseiten, die es gar nicht gibt..., weist Bücher in seiner Literaturliste nicht nach und hat seine Bibliografie dermaßen schludrig erstellt, dass der Umgang damit zum "Suchspiel" degeneriert.


Die dürftigen Entschuldigungen des Noch-Ministers klingen verdächtig ähnlich wie die Causa Guttenberg: Überarbeitung und Familienstress. Wieder erleben wir einen Rückzug auf Raten: Erst mal werden "nur" handwerkliche Fehler eingestanden. Und noch hält der MP natürlich zu seinem Minister. Auf das Ergebnis der Uni Potsdam darf man gespannt sein.


Nachdem nun fast monatsweise reihum immer mehr sog. "Doktor-Arbeiten" von PolitikerInnen als grober Bluff enttarnt werden, fragt sich der Blogger, was wohl mit der politischen Kaste in unserem Lande los ist. Als ob sich nicht zigtausende andere Doktoranden in Deutschland auch unter schwierigen Bedingungen sehr genau an die akademischen Standards halten. 


Was motiviert gerade PolitikerInnen, sich so eklatant über die Normen von Wahrheit und Seriosität hinwegzusetzen? Nötig haben sie den Dr.-Titel sicherlich nicht. Ist es Eitelkeit? Die Kalkulation, ihre Bekanntheit immunisiere sie gegenüber Überprüfungen? Oder schlichte Hemdsärmeligkeit a la: in der Wissenschaft müsse man es - ähnlich wie im politischen Tagesgeschäft - mit den Fakten halt nicht so genau nehmen? 


Und: leisten Universitäten aus Gefälligkeits-Denken solchen Fehl-Leistungen Vorschub?

Samstag

CDU-Widerstand gegen den Leo-Export

Waffen für Saudi-Arabien: Ex-Minister Rühe fordert Stopp des Panzergeschäfts - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Politik

Der Export-Panzer für Saudi-Arabien = Fit für den Einsatz in Städten und gegen Gebäude

"The capability to fire the new programmable 120mm HE-round enables the crew to engage targets behind cover and within buildings. The Leopard 2A7 + is also armed with KMW’s remote controlled weapon station FLW 200, which is operable under protection, the LEOPARD 2 A7+ is assertive in both built-up and non-built-up terrain." 



Leopard_2A7_+_main_battle_tank_urban_operation_Krauss-Maffei_Wegmann_Germany_German_army_002.jpg




Quelle:
http://www.armyrecognition.com/germany_german_army_heavy_armoured_vehicle_tank_uk/leopard_2a7__main_battle_tank_urban_operations_data_sheet_specifications_information_description.html

Poträt des Panzers, der nach Saudi-Arabien exportiert werden soll

Krauss-Maffei Wegmann - Pressemitteilungen:
So stellt die Firma den Leopard 2 A7+ vor:
"erfolgreich vom deutschen Bundesheer getestet"
"gewährleistet den Einsatz im urbanen Gelände"
"Einzelpersonen stellen die Truppe vor neue Herausforderungen"
Der neue LEOPARD 2 A7+
Kein Wunder, dass das repressive Saudi-Arabien 200 solcher Panzer haben will. Passen genau ins Konzept von Aufständischen- und DemonstrantInnen-Bekämpfung in Riad.

Freitag

Leopard-Panzer Export nach Saudi-Arabien = ideal zum Einsatz gegen DemonstrantInnen

Die Leopard 2-Panzer-Variante PSO/2A7+, die nach Saudi-Arabien exportiert werden soll, ist die ideale Waffe gegen gegen DemonstrantInnen. Hier die Beschreibung in Wikipedia:

Eine der modernsten Varianten des Leopard 2 stellt der Leopard 2 PSO (Peace Support Operations) dar. 

Anfangs von KMW als eigenes Angebot für Einsätze im Ortskampf, sogenannte MOUT-Einsätze (Military Operations in Urban Terrain) entwickelt, wurde der PSO seit dem Bekunden des Interesses durch die Bundeswehr in Zusammenarbeit mit dem Ausbildungszentrum Panzertruppen in Munster erprobt und verbessert. Er dient speziell friedenssichernden und -erhaltenden Maßnahmen und ist besonders effektiv gegen aggressive Demonstranten.

Als Basis dient die Wanne des Präsentationspanzer Demo 2 sowie ein Turm des Leopard 2A5. Der Demonstrator wurde mit einem Minenschutz ausgestattet und einer zusätzlichen passiven Rundumpanzerung versehen. Als Bewaffnung verfügt er über die Glattrohrkanone L/44 und über eine ferngesteuerte Waffenstation mit ungekühltem Wärmebildgerät auf dem hinteren Turmdach. KMW verwendete 2002 die Autonome Waffen- und Beobachtungsstation (AWBS) aus dem WE-Programm der Schweiz, die jedoch in Bezug auf die Bewaffnung eingeschränkt war und durch die ungepanzerte FLW 200 mit Zeiss-Sensorbox ersetzt wurde. Gegenüber der AWBS ist die Waffenstation leichter, flexibler in der Waffenaufnahme (für 5,56-mm- bis 12,7-mm-MG oder die 40-mm-Granatmaschinenwaffe) und verfügt über einen größeren Höhenrichtbereich.
Für Hindernisse und Barrikaden wurde der Kampfpanzer mit einem Räumschild ausgestattet. Der aus ziviler Produktion stammende Schild entspricht in der Bauweise einem Schneepflug mit Schwimmstellung und dient nur zum Räumen.
Um in allen Klimazonen, bei jeder Witterung und auch bei Nacht voll einsatzfähig zu sein, sind verbesserte Klimaanlagen („Kampfraumkühlanlage“), eine stärkere Stromversorgung und ein 360-Grad-Kamerasystem (MiniSight von Carl Zeiss Optronics) zur Rundumsicht integriert – mit Wärmebildgerät und Tagsicht für Einsätze in der Nacht oder bei widrigen Wetterverhältnissen. Da der Panzer im Orts- und Häuserkampf eng mit der Infanterie zusammenarbeitet und diese bei ihren Aufgaben unterstützen soll, befindet sich eine von außen zugängliche Kommunikationsplattform am Panzer, um der Infanterie sowohl die Kommunikation mit der Panzerbesatzung als auch die Kommunikation der Soldaten untereinander zu ermöglichen.
Zur Rüstungsmesse Eurosatory 2010 präsentierte KMW ihre endgültige Modifikation unter der Bezeichnung Leopard 2A7+ und mit dem Werbeaufdruck; entwickelt von KMW – getestet und abgenommen vom deutschen Bundesverteidigungsministerium (developed by KMW – tested and qualified by German MoD). Die Ausstattung des 2A7+ wurde um ein Nachtfahrsystem ergänzt, kombiniert aus Restlichtverstärker und Wärmebildgerät (VIRTUS von Carl Zeiss Optronics) für den Fahrer, sowie ein neues aus dem Schützenpanzer Puma abgeleitetes Kommandantenperiskop PERI RTWL. Als Bordkanone wählte man die L/55, um die Duellfähigkeit des Kampfpanzers im symmetrischen Gefecht zu erhalten.

Hier ein Werbevideo für diesen Panzer:


Hellas braucht unsere Solidarität

Wer fädelte das Panzergeschäft mit den Saudis ein?

In der öffentlichen Debatte über die Lieferung von 200 Leopard-Panzer ist folgendes Detail interessant: 


Der neue FDP-Chef des BMZ, Dirk Niebel, machte vor seinem Studium Karriere bei den Fallschirmjägern der Bundeswehr. Kaum war er an der Spitze des BMZ hievte er seinen Bundeswehr-Kameraden Friedel Eggelmeyer auf die Stelle eines neuen Abteilungsleiters in seinem Ministerium. Eggelmeyer war vor diesem Job sicherheitspolitischer Referent der FDP-Fraktion und Kommandeur des Panzerbataillons 33. 


Das Panzerbataillon 33 ist ein Teil der Panzerlehrbrigade 9, die eng mit dem "Ausbildungszentrum Panzertruppen" verzahnt ist. Im Ausbildungszentrum Panzertruppen wurde genau die spezielle, zum Einsatz gegen DemonstrantInnen geeignete Variante des Leopard-Panzer 2 erprobt, die jetzt nach Saudi-Arabien exportiert werden soll (Details zur Leopard 2-Panzer-Variante PSO/2A7+ unter: 
http://der-unbequeme-blog.blogspot.com/2011/07/leopard-panzer-export-nach-saudi.html).


Niebel richtete für seinen Bundeswehr-Freund sogar extra die neue BMZ-Abteilung Nr. 4 ein (siehe u.a. Schaubild), deren inhaltlicher Focus die zivil-militärische Zusammenarbeit und deren geographischer Schwerpunkt der Nahe Osten (eben unter anderem: Saudi-Arabien) ist. 


Bei einem öffentlichen Appell des Panzerbataillons 33 berichtete Eggelmeyer neulich stolz von seinen Tätigkeiten u.a. im Nahen Osten. Angesichts des u.a. Organogramms seiner Abteilung im BMZ kann man vermuten, dass auch Saudi-Arabien zu seinen Ländern gehört, in die er gereist ist. 


Für die Aufklärung der Hintergründe des Leo-Exports nach Saudi-Arabien sollte intensiv recherchiert werden, wer den Leopard-Export-Deal nach Saudi-Arabien konkret eingefädelt hat.

Quelle: Webseite des BMZ

Focus: Rüstungsexporte

Rüstungsindustrie - 200 Panzer, bitte!

Juncker braucht Nachthilfe in Sachen Rating-Agenturen

Aus dem Eurointelligence News Briefing heute: 


"It looks like Juncker does not understand how rating agencies work. If Europe had its own independent credit rating agency, chances are that it would probably come to very similar conclusions as S&P, Moody’s and Fitch if it operated under a similar business model. Or does Juncker want the eurogroup to control the rating agency directly? In that case, the eurogroup or the ECB might as well produce their own ratings. But this is precisely what they have avoided in the past for political reasons. The European position on rating agencies has always been duplicitous. Also, the purpose of ratings is to signal a default probability to investors, not to reward government reform efforts. The rating agencies have simply lost confidence in the political process. So have other observers, like us."

NL-Finanzminister durchschaut den Bluff einer "Erzwungenen Freiwilligkeit"

Voluntary Greek debt plan ‘unrealistic’ - FT.com

Neuerscheinung zum Thema Mediation

Buchbesprechung von
Duve/Eidenmüller/Hacke: Mediation in der Wirtschaft
Wege zum professionellen Konfliktmanagement. 2. neu bearbeitete Auflage 2011. Verlag Dr. Otto Schmidt Köln, 440 Seiten. 39,80 Euro




Zwei Rechtsanwälte und ein Professor der Rechtswissenschaft legen hier ein umfassendes Werk zur Mediation im Wirtschaftsbereich vor. In kundiger Sprache wird das Thema in drei grösseren Teilen abgehandelt. Im ersten Teil stellen die Autoren die Hintergründe des Mediationsansatzes vor, der aus der Unzulänglichkeit nur traditionell arbeitender Konfliktlösungsansätze entstand. Der zweite Teil des Buches ist der Methode der Mediation gewidmet: Mediations-Verfahren, Konfliktdiagnose, Ermittlung der unterschiedlichen Interessen der am Mediations-Prozeß Beteiligten und die Entwicklung von Lösungsmöglichkeiten. Im dritten Buchteil werden konkrete Hilfen für die Operationalisierung des Mediations-Ansatzes gegeben. 


Ein besonderer Vorzug des Buches ist sein intensiver Praxisbezug. Immer wieder werden Beispiele für Konflikte im Bereich der Wirtschaft präsentiert, die mediationsgeeignet sind oder bei denen Mediation eingesetzt wurde. Verlegerisch überzeugend ist auch die gute Generierung von Fußnoten, weiterführenden Weblinks, Bibliographie, Materialsammlung und Stichwortverzeichnis - in der heutigen oft raschen Buchproduktionspraxis leider keine Selbstverständlichkeit mehr. 


Einen Darstellungfehler sollten die Autoren bei der nächsten Auflage vermeiden (S. 103): Ahtisaari vermittelte nicht zwischen Russland und Jugoslawien, sondern war Diplomat im Kosovokonflikt, wo die Regierungen in Moskau und Beograd gerade zusammen (!) auf einer Seite konfrontativ zu Prishtina und dem Westen positioniert waren. 

Mittwoch

Haut die Rating-Agencies, damit die wahren Probleme der PIGS vernebelt werden können

Kritik an Rating-Agenturen: Perfekte Sündenböcke - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Wirtschaft

Die Spanische Immobilienblase blubbert gefährlich

España tardará de tres a cinco años en absorber su excedente de pisos · ELPAÍS.com

Schulden-Rückzahlung durch die PIGS? Vergiss es!

Moment of truth for the eurozone - FT.com

Quelle: ft.com

Finnlands Finanzministerin: Her mit den griechischen Inseln

NewsRoom Finland

Portugal: Bankrottverdächtig

FT.com / Capital Markets - Moody’s warns of second rescue for Portugal

PlagiateurInnen überall - nur die Spitze eines Eisbergs?

Unter Plagiatsverdacht: Niedersachsens Kultusminister in der Krise - Deutschland - Politik - Handelsblatt

Downrating von Portugal - warum?

Warum stuft Moody’s Portugal
herab? Die Ratingagentur hat große
Zweifel, dass Lissabon ab Mitte 2013
wieder einen Teil seines Finanzierungs-
bedarfs selbst decken kann. Grund ist
das anhaltende Misstrauen der Finanz-
märkte. Die Notkredite der EU und des
Internationalen Währungsfonds (IWF)
sind aber bis Mitte 2014 befristet. Nach
Einschätzung von Moody's hat Lissabon
kaum Chancen, bis dahin das Vertrauen
von Investoren zurückzugewinnen, weil
das Land seine Sparziele voraussichtlich
verfehlen wird.
(mehr dazu im heutigen online Newsupdate der FTD von 17h)

Wie der Euro hinuntertrudelte

Zeitstrahl: Die unheilvolle Dynamik der Euro-Krise | FTD.de

Focus: Portugal

Herabstufung: Warum Portugal in einer Abwärtsspirale steckt | FTD.de

Merkels Rating-Bashing demaskiert nur ihre Inkompetenz

Euro-Krise: Merkels gefährliches Ratingagentur-Manöver, Seite 2 | FTD.de

Hellas, Portugal, wer ist der nächste?

Die Ratingagentur Moody´s stuft Anleihen aus Portugal auf Ramsch. Anleger reagieren entsetzt – und flüchten aus Titeln portugiesischer
Geldhäuser. Als sicherer Hafen gilt erneut Deutschland. 


(näheres im heutigen FTD online News Update von 17h)

Wie lange behält der Kultus(!)minister den Doktor-Titel?

Vorwürfe gegen Althusmann: Uni prüft Doktorarbeit von Niedersachsens Kultusminister

Hellas: Wenn sog. "Rettungen" nix retten

Düstere DIW-Prognose: „Schulden fressen Griechenland auf“ - Deutschland - Politik - Handelsblatt

Euro-Krise: Griechen-Retter nehmen EZB in die Mangel

http://m.ftd.de/artikel/60074608.xml?v=2.0

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Unterwegs mit meinem iPhone ☺

Nach dem Euro-Niedergang erodiert nun auch das Recht

Ruth Berschens, die Leiterin des Handelsblatt-Büros in Bruxelles scheut sich in ihrer Kolumne auf Seite 8 der HB-Ausgabe vom 6.7.11 nicht davor, die jetzt in Karlsruhe zur Verhandlung stehenden Zweifel am Euro in billiger Weise zu desaouvieren, indem sie die Kläger als rückwärtsgewandte Nostalgiker lächerlich zu machen versucht. Bemerkenswerterweise kann sie aber selber kein substantielles Argument für die Beibehaltung dieser immer mehr ins Abseits geratenden Zwangswährung aufführen. Das einzige ist ihr Mantra, ein Austieg aus dem Euro sei teurer als die sog. "Rettungs"pakete für die PIGS. 


Abgesehen davon, dass die untauglichen Sanierungsversuche wie man sieht überhaupt nichts "retten", sondern den unausweichlichen Bankrott Griechenlands und Portugals nur ständig weiter verteuern -  will Frau Berschens damit allen Ernstes auch einen Blankoscheck für die in sich in genauso bedenklicher wirtschaftlicher Schieflage befindenden anderen PIGS-Länder wie Spanien und Italien ausstellen, sie möchten sich zwecks ihrer Sanierung bedenkenlos auch bei der Nord-EU bedienen? Soll diese Sanierungspolitik auf ewig so weiter gehen für Staaten, bei denen es nichts mehr zu sanieren gibt, sondern nur noch ein schnelle Abwicklung unter Aufsicht eines EU-Kommissars hilft? 


Ebenso hohl ist Frau Berschens dramatisches Bild, dass Europa angeblich kaputt gehe, wenn Hellas endlich die Neo-Drachme einführt. Das verstehe wer will. Ein Land, dass sich mit gefälschten Statistiken illegal den Zugang zu Euro-Land verschafft hat, Tausenden von Toten jahrelang Rente auszahlt, in dem Steuerbetrug ein Volkssport ist und dass sich völlig unverständlicherweise eine Mega-Armee und einen bizarren Riesen-Militärhaushalt leisten kann, das soll ruhig für sich selber sorgen und seine Wirtschaft nach ganz eigenen hellenischen Standards einrichten - im Euro-Verbund hat es nichts zu suchen. 


Im übrigen hat Frau Berschens offenbar so wenig überzeugende Sachargumente für den Euro, dass sie zu Weltuntergangs-Beschwörungen greifen muss: unsere Zukunft sei angeblich "auf Gedeih und Verderb" mit dem Euro verbunden. Solche Drohungen kann nur jemand benutzen, der nicht mehr inhaltlich zu überzeugen vermag. Letzlich tut Frau Berschens damit genau das, was sie den Klägern in Karlsruhe vorwirft: sie appelliert selber anachronistisch in der wohlfeilen Art und Weise des 19. Jahrhundert an eine abwegige Nibelungentreue und Staaten-Kumpanei für den Euro. 


Wer so argumentiert, der kümmert sich dann auch verständlicherweise nicht mehr um Gesetz und Legalität. "Bail-out-Verbot hin oder her" formuliert Frau Berschens ganz locker. Ist also der Lisboa-Vertrag nur ein Papiertiger, den man bei Sonntagsreden großartig zitiert, wenn es aber drauf ankommt beliebig brechen darf? Es ist schon bemerkenswert, dass uns der Niedergang des Euro nicht nur immer massivere wirtschaftliche Probleme bringt, sondern dass um des Erhalts dieser Problem-Währung, nun sogar (staats)rechtliche Positionen wohlfeil aufgegeben werden. Wie sollen Eltern, Erzieher, Vorgesetzte jungen Menschen dann noch Respekt vor dem Strafrecht, dem Grundgesetz, ganz zu schweigen vor dem EU-Recht nahe bringen, wenn ein so grundlegender Artikel wie 125 des AEUV einfach unbekümmert gebrochen wird? Ich höre schon den nächsten Ladendieb, der dann genauso argumentieren wird: "Diebstahlverbot hin oder her ". 


Dass für die Sanierung der PIGS zu immer tollkühneren Sprachmanipulationen Orwellscher Art gegriffen wird a la "erzwungene Freiwilligkeit", "Re-Strukturierung", "sanfte Insolvenz" usw ist schon absurd genug und zeigt, dass den PolitikerInnen in Berlin und Paris nichts mehr einfällt, um uns WählerInnen Euro-kirre zu halten. Dass aber um des Erhalts dieser fehlgeplanten Währung willen nun auch noch das Recht erodiert werden soll, ist wirklich erschreckend. 

Dienstag

Geheimdiplomatie statt Demokratie - so funktioniert diese Koallition

"Leopard"-Panzer: Eisernes Schweigen über Deal mit Saudi-Arabien - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Politik

Gestern Hellas - heute Portugal

FT Alphaville » Moody’s downgrades Portugal on… Greece fears

Nach S&P ist nun auch Trichet gegen das sog."Pariser Modell" zur Hellas-Sanierung

laut FTD heutiges NewsUpdate 17h

Platz die Hellas-Sanierung in Karlsruhe?

Hilfe für Athen: Karlsruhe bezweifelt Zuständigkeit für Griechen-Klage | FTD.de

Studentenproteste in Athen: Erst abserviert, jetzt angeschmiert - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - UniSPIEGEL

http://m.spiegel.de/unispiegel/studium/a-772116.html#spRedirectedFrom=www


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Unterwegs mit meinem iPhone ☺

Deutscher Panzer-Deal mit Saudis: Die Waffenschmiede der Welt - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Politik

http://m.spiegel.de/politik/deutschland/a-772250.html#spRedirectedFrom=www


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Unterwegs mit meinem iPhone ☺

Klage gegen Milliardenhilfen: Euro-Kläger schreckt Griechenland-Pleite nicht - Deutschland - Politik - Handelsblatt

http://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/euro-klaeger-schreckt-griechenland-pleite-nicht/4357686.html


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Unterwegs mit meinem iPhone ☺

Banken-Hilfen im Zwielicht: S&P-Warnung für Griechenland entzweit Union und FDP - Deutschland - Politik - Handelsblatt

http://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/sundp-warnung-fuer-griechenland-entzweit-union-und-fdp/4359016.html


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Unterwegs mit meinem iPhone ☺

Waffen für Saudi-Arabien: Unions-Aufstand gegen Merkels Panzerdeal - Deutschland - Politik - Handelsblatt

http://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/unions-aufstand-gegen-merkels-panzerdeal/4359150.html


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Unterwegs mit meinem iPhone ☺

Jedes Jahr verschleudert die Bundeswehr 1.000 000 000 Euros

Laut Financial Times Deutschland, Ausgabe vom 4.7., S. 1 (Artikel von Jens Tartler und Claudia Kade) gibt die deutsche Armee jedes Jahr eine Milliarde Euro für überschüssiges Personal aus.

Hellas und Euro: Nicht kompatibel

Greece has no future within the eurozone - FT.com

Politiker haben die Rechnung ohne die Rating-Agenturen gemacht

"Jetzt können wir bei der Beteiligung des privaten Finanzsektors bei null anfangen"
(ein Regierungsvertreter nach dem Nein von Standard und Poor´s zum "Pariser Modell" -  laut HB, 5.7., S. 1)

Die Ratingagenturen haben recht: Nein zum schlechten Sanierungsplan für Hellas

Modell für Griechenland: S&P zerpflückt Pariser Rettungsplan zu Recht | FTD.de

Montag

Wenn Freiwilligkeit befohlen wird

FTD heutiges News Update 17h

BesucherInnenstatistik für den Unbequemen Blog

Laut alexa.com, der renommierten Webseiten-Analyse-Software:
BesucherInnen des Unbequemen Blogs lesen pro Tag im Durchschnitt 5.4 Beiträge auf der Blogseite. Sie nehmen sich 5 Minuten Zeit zur Lektüre des Blogs insgesamt und 45 Sekunden Zeit zum Lesen einzelner Blogposts. 

Deutsche Investoren steigen in Hellas ein

www.german-foreign-policy.com

Deutsche RenterInnen sollen für Griechenland blechen

Der Präsident des Instituts für Wirtschafsforschung an der Uni München, Prof. Hans-Werner Sinn: 


„Was nach Griechenland und Portugal fließt, um dort den Lebensstandard aufrechtzuerhalten, geht zulasten des Lebensstandards der Deutschen. Die deutschen Rentner werden zu den ersten Opfern der Rettungspakete gehören.“


(Referenz: Eurointelligence News Briefing von heute)

Sonntag

Die Bundeswehr = eine uneffiziente überteuerte Armee

Die "Wirtschaftswoche" kommt in ihrer morgigen Ausgabe zu einem vernichtenden Urteil über die Bundeswehr: "Verknöchert, chronisch klamm, die ineffizienteste Armee der westlichen Allianz". Ihre überalterten Transporthubschrauber kommen in Afghanistan oft gar nicht erst in die Luft. Und die kämpfende Truppe ist enorm logistiklastig: Hinter jedem Soldaten im Einsatz stehen 35 Soldaten und 15 Zivilisten (EU-weit nur 16 plus vier). Die Bw ist aber nicht nur uneffizient, sie ist auch extrem teuer: Die Ausgaben pro Soldat im Einsatz sind bei ihr dreimal so hoch wie im EU-Durchschnitt. Und das Mißmanagement im Rüstungsbereich ist seit Jahren ein Thema in der Politik, ohne dass sich etwas ändert. Beispiel Militär-Transportflugzeug Airbus A400M: Die
Auslieferung verzögert sich um vier Jahre und kostet mehrere Milliarden Euro mehr. In einer Zeit, wo bei allen Ministerien gespart wird und die PolitikerInnen locker eine Milliarde nach der anderen ins griechische Faß ohne Boden werden, ein Skandal.
(Referenz: www.wiwo.de).

Deutsches Militär: Teuer und uneffizient

Neue Studie: Bundeswehr ist rekordverdächtig ineffizient - Deutschland - Politik - Handelsblatt

Freitag

Hellas´ Jugend: No future

Griechenlands Generation Pleite: Kein Geld, kein Job, keine Hoffnung - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Wirtschaft

Hellas retten und noch mehr Schulden machen

Staatsfinanzen: Euro-Rettung treibt Deutschlands Schulden hoch - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Wirtschaft

Zwei Läufer mehr - da brauchste nix mehr (eigentlich)

Gute FreundInnen haben den Blogger zu einem Blitzschachturnier in der Nachbarstadt eingeladen. Aber ich bin kein Blitzfreund = zuviel Fingerfertigkeit ohne Tiefgang. Da vertiefe ich mich doch lieber in die untere live Studie: Der weiße Gegner des Blogger hatte alles, was das Schachherz begehrt: einen Bauer, der bald zur Dame gehen würde, und dazu noch das Läuferpaar. Der Blogger wollte (wohlweislich?) gerade seinen letzten eigenen Bauer leichten Herzens davon gegeben und dachte - vor der u.a. Diagrammstellung - er wird ihn doch nicht gleich auf f5 nehmen? Ja, wer zu gierig ist, den bestraft das Leben.

Hellas-Sanierung: Gewinne privatisieren - Verluste sozialisieren

Bankenbeteiligung: Wen die Griechen-Rettung reich macht - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Wirtschaft

Ein Blick in den Bundestags-Alltag

"Wenn die Politiker sich nicht einigen, bleibt alles
beim Vorschlag der Ministerialbeamten. Sie sind
die wahren Mächtigen in diesem Spiel, in dem es auf
Schnelligkeit und Fachwissen ankommt. Deshalb
haben sie auch ein Bild von den Abgeordneten: Man
darf den Politikern nicht zu viel Zeit geben, ein
Gesetz zu vermurksen."
(Aus einem Essay in der FTD, 30.6., S. 23)

Mittwoch

WestLB - gestatten: Ein grundseriöses Institut

Coole Anzeige der Westdeutschen Landesbank , die gerade abgewickelt werden muss...




(in der FTD von heute, Seite 3)

Hellas-Olive: Niedergang eines Symbols

Griechischer Olivenbauer in der Krise: Der Ausgepresste - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Wirtschaft

Hellas: Blut, Schweiß und Tränen

Greece escapes collapse, but its true problems are only just beginning | The A-List | Must-read views on today’s top news stories – FT.com – FT.com

In Hellas regiert der Mob

Proteste gegen griechischen Sparkurs: Not, Steine, Scherben - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Politik

Auch die USA hängen im Hellas-Schlammassel drin

Griechenland-Angst an der Wall Street: "Das ist Wahnsinn" - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Wirtschaft

Bürgerkrieg in Hellas

Griechenland-Parlament stimmt ab: Heute Stress-Test für den Euro in Athen - Randale - BILD.de vor Ort - Politik Ausland - Bild.de

Hellas: Deshalb müssen die Griechen nicht sparen

Schuldenkrise: Die Griechen und das „Extrageld“ - Ökonomie - Politik - Handelsblatt

Das Patt der Woche

Mit noch viel Zeit und zwei Freibauern vergeigt der weiße Gegner des Bloggers den sicheren Sieg und zieht in der u.a. Diagramm-Stellung den einzigsten schlechten Zug = K e6.... Darauf hatte der Blogger nicht zu hoffen gewagt, weil so offensichtlich. Tja.


Auch Brüderle sieht keine Chancen für Hellas

Eine Umschuldung Griechenlands ist nach Ansicht von FDP-Fraktionschef Rainer Brüderle zu einem späteren Zeitpunkt unvermeidbar. „Ich bleibe dabei, dass es zum Zeitpunkt X zu einer Umschuldung kommen wird“, sagte Brüderle am Mittwoch in Berlin. 
(laut Handelsblatt online)

Nichts ist mehr sicher in Afghanistan

Attacke auf Kabuler Luxushotel: „Dies war ein komplexer Angriff“ - International - Politik - Handelsblatt

Athen in Flammen

Aufstand in Griechenland: Randale in Hellas | FTD.de

Heute: Wieder mal ein end game für Hellas

kathimerini.gr

Dienstag

das nennen die Kriegsbefürworter "Sicherheit" in Afghanistan

Suicide Bombers Strike Kabul Hotel - NYTimes.com

Countdown in Hellas

Griechenland vor der Entscheidung: Streiten, sparen, protestieren - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Politik

Afghanistan: Die Taliban können ihren Sieg bequem aussitzen

ist die Schlußfolgerung von Guido Steinberg und Nils Wörmer von der Stiftung Wissenschaft und Politik in der FTD vom 27.6., S. 24

Dafür sterben deutsche Soldaten?

Beinahe-Pleite der Kabul Bank: Afghanischer Zentralbankchef flieht in die USA | FTD.de

Slowenien - willkommen im Club der PIGS

Eurokrise: Slowenien wird zum neuen Sorgenkind der EU - International - Politik - Handelsblatt

Der Euro: Mythen, gebrochene Versprechen, getäuschte BürgerInnen

Das HB hat in ihrer heutigen Ausgabe die "Berliner Erklärung der Familienunternehmen zur EURO-Krise" veröffentlicht. Hier die entsprechende Presserklärung vom 27.6.11:





Die Euro-Krise hat das Vertrauen der Bevölkerung in die Politik nachhaltig beschädigt. Darauf hat heute Prof. Dr. Dr. h.c. Brun-Hagen Hennerkes, Vorstand der Stiftung Familienunternehmen auf der WELT-Währungskonferenz hingewiesen, die die WELT-Gruppe in Kooperation mit der Stiftung Familienunternehmen in Berlin ausrichtet. Hennerkes spricht vom „Wortbruch der Regierung“. Vor Eintritt in die Währungsunion habe man versprochen, dass mit der Euro-Einführung ein Stabilitäts- und Wachstumspakt einhergehe, dass kein Land für die Schulden eines anderen einzustehen habe und dass die Europäische Zentralbank allein der Stabilität verpflichtet sei. Die festgesetzte Obergrenze für die Staatsschulden sei schon bald gefallen, mit der Aufgabe der „Bail-out“-Klausel sei aus der Währungs- eine Transferunion geworden, und mit dem Druck der Politik auf die Europäische Zentralbank, Staatsanleihen überschuldeter Mitgliedsländer aufzukaufen, habe diese ihre Unabhängigkeit verloren und sei zur größten „Bad Bank“ der Welt geworden. „Mit der Euro-Rettungsschirm-Politik hat die Bundesregierung einen verhängnisvollen Weg eingeschlagen“, meint Hennerkes. In der „Berliner Erklärung“, der sich 100 Inhaber aus dem
Kreis führender deutscher Familienunternehmen angeschlossen haben, und die heute auch allen Mitgliedern des Bundestags zugeht, wurde die Politik aufgefordert, die Währungsunion
auf eine neue Grundlage zu stellen. Hennerkes: „Die Risiken, die auf Deutschlands Haushalt zukommen, sind sonst unabsehbar“. Er wendet sich überdies gegen den „Mythos“, Deutschland
habe wie kein anderes Land von der Einführung des Euros profitiert. Vielmehr sei der Export mit Ländern außerhalb der Eurozone viel stärker gestiegen, während er in die Eurozone sogar gesunken ist. Kaum ein Euroland weise seit Einführung der neuen Währung zudem eine niedrigere Wachstumsrate auf als Deutschland. Die Familienunternehmen fürchten, dass sich die Transferunion als dauerhaftes Damoklesschwert für die deutsche Wirtschaft erweist.


Download der „Berliner Erklärung zu EURO-Krise“ sowie der Liste der Familienunternehmen, die sich ihr angeschlossen haben unter: www.familienunternehmen.de


Weitere Informationen:
Stiftung Familienunternehmen
Maria Krenek
Prinzregentenstraße 50
D-80538 München
Tel.: +49 (0) 89 / 12 76 400 03
Fax: +49 (0) 89 / 12 76 400 09
krenek@familienunternehmen.de

Sonntag

Schuldenkrise: Wer die größten Griechen-Risiken trägt - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Wirtschaft

http://m.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/a-770392.html#spRedirectedFrom=www


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US-Außenpolitik: Raus aus dem Schlamassel - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Politik

http://m.spiegel.de/politik/ausland/a-770440.html#spRedirectedFrom=www


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Kein Regimewechsel: Südafrikas Präsident verteidigt Gaddafi - International - Politik - Handelsblatt

http://www.handelsblatt.com/politik/international/suedafrikas-praesident-verteidigt-gaddafi/4325426.html


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Harsche Kritik an Merkel: George Soros sieht Europa in „großer Krise“ - International - Politik - Handelsblatt

http://www.handelsblatt.com/politik/international/george-soros-sieht-europa-in-grosser-krise/4324694.html


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Umfrage: Deutsche misstrauen dem Euro massiv - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Wirtschaft

http://m.spiegel.de/wirtschaft/soziales/a-770587.html


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Euro-Krise: Top-Ökonom hält Griechenland-Pleite für unausweichlich - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Wirtschaft

http://m.spiegel.de/wirtschaft/soziales/a-770592.html#spRedirectedFrom=www


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Plagiatsaffäre: Koch-Mehrin verlässt EU-Forschungsausschuss - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Politik

http://m.spiegel.de/politik/deutschland/a-770584.html#spRedirectedFrom=www


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Freitag

Schachremis nach 112 Zügen

Gerade hat der Blogger die längste online Schachpartie seines Lebens gespielt. 112 Züge. Normalerweise dauern Partien 40-50 Züge. Ich hatte nur noch meinen König. Mein Gegner Springer und Läufer. Mit S+L kann man nur in der Ecke mattsetzen und nur wenn man sehr gut spielt. Und ich war auch noch mit 5 min in Zeitrückstand. Also passte ich auf "wie ein Luchs" und dopte mich mental = immer wieder vor mich hinmurmelnd: "50-Züge-Regel, 50-Züge Regel", denn wenn 50 Züge lang kein Bauer gezogen, keine Figur geschlagen und kein Schach geboten wurde, ist die Partie automatisch remis. Währenddessen lief ich immer wieder mit meinem K aus einer drohenden Ecke des Bretts zur nächsten, ohne dass mein Gegner mich festsetzen konnte. Nach jedem Zug clickte ich erwartungsfroh auf das icon "auf remis überprüfen" in der online-chess-software. Und beim 112. Zug war es dann soweit: der Blogger war im 7. Schachhimmel: Die software sagte "Remis wegen 50-Züge-Regel". Jetzt bin ich erstmal reif für ne Auszeit, die Nerven sind blank, der Adrenalinspiegel auf ungeahnten Höhen.... 

Hellas: Die Helfer werden beschimpft

Griechenland-Krise: In der Trutzburg des Selbstmitleids - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Politik

Abenddämmerung für Europa?

Europe’s return to Westphalia - FT.com

Jetzt muss die Atom-Lobby blechen

Atomausstieg: Gute Milliarden, schlechte Milliarden | FTD.de

Randale im EU-Klassenzimmer

Proteste gegen Sparauflagen: Unmut in Berlin über anti-deutsche Parolen in Griechenland - Deutschland - Politik - Handelsblatt

Hellas: Neue Streiks gegen die Troika

TA NEA On-line

Was die Hellas-Presse über die Pleite denkt

E-Typos.com - Αντίσταση στο λάθος

Hellas-Presse will die Pleite-Wahrheit nicht akzeptieren

Πρόσκληση σε δείπνο με μενού την Ελλάδα | Πολιτική | Ελευθεροτυπία

T-Shirt gefällig? "Irland - wir sind nicht Hellas"

Noonan: We’re not Greece... put that on a t-shirt - National News, Frontpage - Independent.ie

Dienstag

D ist mal wieder an allem schuld - ist es so einfach?

Währungsunion in der Krise: Wer ist schuld, falls der Euro scheitert? Deutschland! - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Wirtschaft

Papandreou: To be or not to be

Vertrauensfrage: Zitterpartie für Papandreou | FTD.de

Pünktlich zur Vertrauensfrage: Für Hellas droht das D-Ranking

Umschuldungspläne: Auch Fitch droht mit Pleite-Rating für Griechen | FTD.de

Freiwilligkeit? Denkste, sagen die Banken

Euro-Krise: Banken boykottieren Griechen-Hilfe | FTD.de

Nach der Euro-Pleite das Ende der EU?

FT.com / Comment / Op-Ed Columnists - Political union cannot fix the euro

Wie Hellas EU-Subventionen verschleudert hat

Depuis trente ans, Athènes a gâché les confortables aides de Bruxelles, Actualités

Ist das der Dank für unsere Rettungs-Milliarden?

Zitat aus der griechischen Zeitung ΤΟ ΒΗΜΑ:
„Der Traum, Europa zu erobern, ist in Deutschland wieder da. Das Werkzeug ist dieses Mal nicht die Wehrmacht, sondern der Euro.“

Vor der heutigen Vertrauensfrage in Athen:

Reuters

Montag

Chaos, Widersprüche, Zaudern - so verspielt man das Vertrauen in eine Währung

"Die Manöver der vergangenen Wochen haben dazu geführt, dass bei
den Bürgern und den Marktteilnehmern das Grundvertrauen in die
Lösung der Euro-Schuldenkrise bedenklich nachgelassen hat." 


Peter Ehrlich im heutigen 17Uhr online-Newsupdate der FTD

nach den PIGS: Italien

FT.com / Markets - Last stand in debt crisis war will be fought in Italy

Von der Euro-Krise zur EU-Krise

Europe’s problem – too deferential and too polite | The A-List | Must-read views on today’s top news stories – FT.com – FT.com

Spaniens Protest: Zuerst gegen Madrid, jetzt gegen Bruxelles

FT.com / Europe - Spain protesters turn anger against Brussels

Neues Geld an Hellas? Erstmal ist das Parlament in Athen am Zuge

Schuldenkrise: Euro-Finanzminister erhöhen Spardruck auf die Griechen - International - Politik - Handelsblatt

Hellas: Jeder gegen Jeden

Griechenland: Die Schlachtordnung der Euro-Krise | FTD.de

BILD: Steuersenkungen bei uns - statt Zahlungen ins Hellas-Pleite-Faß

Kommentar von Hugo Müller-Vogg: Verkauft die Steuerzahler nicht für dumm! - News

BILD schürt die Ressentiments

Immer mehr Deutsche fragen sich: Für die Griechen ist Geld da, wann gibt’s mal was für mich? - Politik Inland

Hellas-Pleite von den Finanzmärkten schon "eingepreist"

FTD 20.6.11, S.19

Sonntag

Hellas: Chaos, Bankrott, "Rettung"?

Schuldenkrise: Griechenlands Woche der Wahrheit - Nachrichten - Politik

Die Atomlobby schlägt zurück

Atompolitik: Stromkonzerne wollen gegen Energiewende klagen - Deutschland - Politik - Handelsblatt

PIGS-Jugendliche: Die No-Future-Generation

SPIEGEL 20.6.11, S.50

Die Spaltung Europas

SPIEGEL 20.6.11

Morgige SPIEGEL-Ausgabe zum Euro-Abstieg

SPIEGEL Hausmitteilung 20. Juni 2011:
Ebenso plötzlich wie erwartet ist der Euro in seine bisher schwerste Krise geraten – und nun wird er zur größten Gefahr für die Stabilität Europas. Die SPIEGEL Redakteure beschreiben, wie die Regierungen der Euro-Zone beinahe verzweifelt versuchen, „zu retten, was so nicht zu retten ist“. Das Fazit: Der Euro ist gescheitert, weil er zu unterschiedliche Volkswirtschaften aneinanderschweißt. Während in den Geberländern der Widerstand gegen immer neue Hilfszahlungen wächst, zieht es in den hochverschuldeten Südländern vor allem Jugendliche auf die Straße. Redakteur Fichtner hat beobachtet, „dass viele Jüngere Europa als bedrängende Macht ohne Gesicht erleben, die entscheidet, wer arm wird und wer reich“.

Hellas: "Das Land schritt wohlgemut seinem Untergang entgegen"

So überschreibt Michael Martens seine Griechenland-Analyse in der FAS vom 12.6.11, Seite 2.


Der Blogger, schon allerhand gewohnt, was das hellenischen Chaos angeht, reibt sich die Augen angesichts solcher Sätze wie:


Halbgare Bemühungen Griechenlands die Euro-Stabilitätskriterien zu erfüllen


G.Alogoskoufis, Wirtschaftsfachmann der Nea Dimokratia, warnte schon 2003 in der FAZ, die (scheinbare) Haushaltskonsolidierung sei der griechischen Regierung nur über "schöpferische Buchhaltung" gelungen.


Statt die Inflation zu bekämpfen, erfand die Regierung immer raffinierte Methoden, um ihre europäischen Partner durch das Melden geschönter Defizitzahlen an die europäische Statistikbehörde Eurostat zu narrren.