Montag
Zwei Frei-Bauern setzen sich gegen zwei Leichtfiguren durch!
Diese Stellung (nach Weiß a2-a4) entstand nach einer soliden zähen Partie. Der weiße Gegner des schwarzen Bloggers hatte lange mit der eigenen Rochade gezögert, um seinerseits die weiße Rochadestellung unter Druck nehmen zu können. Dabei zögerte er zu lange - bis Schwarz sie ihm endgültig verhinderte. Als danach alle schweren Figuren getauscht wurden, war Schwarz von allem Angriffsdruck befreit und hatte jetzt selber zwei Freibauern.
Dass man Freibauern nicht unterschätzen soll, wird jede/r SchachspielerIn aus eigener leid- oder freudvoller Erfahrung bestätigen. Dass sie sich allerdings gegen einen Läufer und Springer durchsetzen, kommt nicht so oft vor. Im Diagramm oben sieht alles noch relativ harmlos und fast remis-verdächtig aus. Aber nach sechs offensiven schwarzen Bauernzügen mußte Weiß aufgeben.
36 Bauer a2 - a4 Bauer h7 - h5
37 Springer c3 - e2 (Weiß sieht die Gefahr)
Bauer g6 - g5
38 Springer e2 - g1 Bauer g5 - g4
39 Läufer f3 - g2 Bauer h5 - h4
40 König d2 - e2
(ein verhängnisvoller Fehler, denn damit sperrt der weiße König den weißen Springer völlig ein) Bauer h4 - h3
41 Läufer g2 - f1 Bauer h3 - h2
Hellas und die FDP
„In Athen wird die europäische Solidarität gefährdet“
Christian Lindner, Generalsekretär der FDP
Sonntag
Einsatz am Hindukusch: Deutschland drängte sich für Afghanistan-Krieg auf - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Politik
http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,784255,00.html#ref=nldt
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Der Euro auf der Titanic
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FAZ schreibt Hellas ab
| Leitglosse | 01.09.2011 |
Griechenland ist nicht Portugal oder Irland, auch nicht Spanien oder Italien. Aber Griechenland war das erste Euroland, das sich nicht mehr in der Lage sah, seine Schulden allein zu tragen; es war der erste Dominostein, der fiel und andere Euro-Staaten mitriss.
| F.A.Z. vom 02.09.2011 vollständiger Artikel in faz.net |
Montag
Zweites Hilfspaket: Finnen wollen griechischen Staatsbesitz pfänden | Politik | FTD Mobil
http://m.ftd.de/artikel/60097153.xml?v=2.0
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Stürzt Merkel über den Euro?
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Sonntag
Samstag
Freitag
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Donnerstag
Euro-Sanierung spaltet Deutschland
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Mittwoch
Zieh deinen König nie weiter als wie dein Schutzengel ihn behüten kann
Die weiße Gegnerin des Bloggers hatte einen coolen Plan: Mit ihrem König von g1 quer übers Spielfeld zu wandern und sich dann an meine Bauern ranzumachen. So weit so gut - zumindest der Plan. Die ersten drei Königszüge ging das auch ganz vortrefflich, aber wenn´s der Eselin zu gut geht, geht sie aufs Eis. Denn nach dem Königszug von e4 nach d5 nahm die nette Wanderung ein jähes Ende.
Rettungsfonds: Streit um Mitsprache bei Euro-Fragen | Politik | FTD Mobil
http://m.ftd.de/artikel/60095095.xml?v=2.0
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EZB-Politik: Wulff greift Euro-Retter an - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Politik
http://m.spiegel.de/politik/deutschland/a-782066.html#spRedirectedFrom=www
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Chess Brinkmanship
Schon während der letzten Züge musste der schwarze Blogger Nerven wie Drahtseile haben. Beide Spieler wandeln am Abgrund. Im Diagramm (Weiß am Zug) hatte ich mich am meisten vor einem Schach der weißen Dame auf d8 gefürchtet mit höchst ungewissen Verwicklungen, sprich weiteren Schachgeboten der weißen Dame und des weißen Turms. Stattdessen zog mein Gegner aber höchst konventionell seine Dame nach g3, was dem Blogger den Damen-Tausch ermöglichte, wonach der schwarze Frei-Bauer nicht mehr aufzuhalten ist.
Schäubles Geheimpapier: Euro-Sanierung ohne Bundestag
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Dienstag
"La giornata e non finita" (Sizilianisches Sprichwort)
In dieser Stellung dachte der weiße Gegner des schwarzen Bloggers vermutlich, sein Sieg sei nur eine bloße Formsache und es sei nur noch eine Frage der Zeit, bis er seine Freibauern verwandeln könne. So zog er frohgemut K e3 nach f4. Damit war die Partie tatsächlich entschieden, nur anders als es sich Weiß vorgestellt hatte...
Handelsblatt: Absage an die Eurobonds-Idee
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Montag
Wenn die Königsstellung hängt
In dieser Stellung meinte wohl der weiße Gegner des schwarzen Bloggers, nachdem sein Bauer von e3 aus einen schwarzen Bauern auf f4 geschlagen hatte, die Partie stabilisiert zu haben - ein fataler Irrtum.
Eurobonds - Das neue Zauberwort
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Eurobonds: Verfassungswidrig
Aus der heutigen FAZ, Seite 9:
"Ob Eurobonds rechtlich zulässig wären, ist umstritten. Ein Sprecher Schäubles sagte dieser Zeitung, dafür müssten zunächst die EU-Verträge geändert werden. Denn deren Einführung sei nicht vorstellbar, solange die "nationalen Finanzpolitiken" beibehalten würden. Der Wissenschaftliche Dienst des Bundestags sieht darin ebenfalls einen Verstoß gegen das geltende Beistandsverbot auf EU-Ebene (No-Bail-Out-Klausel). Der Leipziger Staatsrechtler Christoph Degenhart hält dies zudem für eine Verletzung des Grundgesetzes. "Eurobonds wären ein weiterer Schritt in Richtung eines europäischen Bundesstaats", sagte er. Damit würden die vom Bundesverfassungsgericht im "Lissabon-Urteil" von 2009 festgelegten Grenzen der Integration überschritten. Darin hatten die Karlsruher Richter auf das Haushaltsrecht des Bundestags gepocht."
"Ob Eurobonds rechtlich zulässig wären, ist umstritten. Ein Sprecher Schäubles sagte dieser Zeitung, dafür müssten zunächst die EU-Verträge geändert werden. Denn deren Einführung sei nicht vorstellbar, solange die "nationalen Finanzpolitiken" beibehalten würden. Der Wissenschaftliche Dienst des Bundestags sieht darin ebenfalls einen Verstoß gegen das geltende Beistandsverbot auf EU-Ebene (No-Bail-Out-Klausel). Der Leipziger Staatsrechtler Christoph Degenhart hält dies zudem für eine Verletzung des Grundgesetzes. "Eurobonds wären ein weiterer Schritt in Richtung eines europäischen Bundesstaats", sagte er. Damit würden die vom Bundesverfassungsgericht im "Lissabon-Urteil" von 2009 festgelegten Grenzen der Integration überschritten. Darin hatten die Karlsruher Richter auf das Haushaltsrecht des Bundestags gepocht."
Euro: Wie aus der Krise Vertragsbruch und Vertrauensverlust entsteht
Zitat aus einem Artikel des Leiters des Prognose-Zentrums des Instituts für Weltwirtschaft in Kiel, Joachim Scheide, im heutigen Handelsblatt, Seite 8/9:
"Wie kann man den europäischen Regierungen noch vertrauen, wenn sie uns glauben machen wollen, die Krise sei so dramatisch, dass man sich nicht mehr an den Maastrichter Vertrag halten muss? Es wird sogar ernsthaft erwogen, den Vertrag grundlegend zu ändern, so dass wir uns auf mehr Planwirtschaft einstellen dürfen. So muss man noch einmal daran erinnern: In Europa wurde eine Währungsunion beschlossen und keine Politische Union, Fiskalunion, Steuerunion oder Transferunion. Auch wurde ausgeschlossen, dass man die Fehler der Regierungspolitik bei der Europäischen Zentralbank ablädt."
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