Samstag

Sterben für Afghanistan?

Deutschlands Freiheit werde angeblich am Hindukusch verteidigt, wollte uns schon vor Jahren ein deutscher Militärminister weismachen. 



Die Wahrheit sieht ganz anders aus. Dexter Filkins, IHT 7.Sept., S. 2 deckt den ganzen massiven Korruptionssumpf in Afghanistan auf, wo deutsche PolitikerInnen leider immer noch Soldaten sinnlos stationiert und sterben lassen. 



Hier die highlights aus dem Bericht von Filkins: 



Laut "Transparency International" ist Afghanistan zusammen mit Somalia das korrupteste Land auf der ganzen Welt.



Mehrere Mitglieder höchst zweifelhafter Reputation stehen im Sold des CIA.



Korruption ist die mittlerweile die stärkste Motivation für Afghanen, sich den Taliban anzuschließen.



Viele Afghanen haben inzwischen mehr Vertrauen in die Taliban als in die korrupten afghanischen Politiker.



Afghanistan wird nicht von seiner formellen Regierung in Kabul regiert, sondern durch das sog. "Malign Actor Network" - ein Netz von Politiker, Drogendealer und Aufständischen. 






Quelle: nrhz.de
Stabilität zu garantieren wird oft als Ziel der US- und deutschen Truppen in Afghanistan genannt. Das Problem ist nur, dass es immer weniger Stabilität gibt, die man dort garantieren könnte und dass der Hauptgrund für die Instabilität von Afghanistan nicht die Taliban sondern die allumfassende Korruption dort ist. 



Also, Herr Guttenberg: Es gibt wirklich keine nachvollziehbaren Gründe, dass wir dort Krieg führen. 

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