Montag

Jetzt gehts den Rüstungkonzernen und den Garnisonen in Bayern an den Kragen

CSU-Chef Seehofer: Mehr Geld für Bundeswehrreform - Deutschland - Politik - Handelsblatt

Hellas im Schraubstock der Banken und Gläubiger

Spätestens seit dem bemerkenswerten Interview des EFSF-Chefs, Klaus Regling, im HB von heute kann auch kein/e noch so gutwillige/r Philhellene/in mehr sagen, sie/er habe nicht gewussst, was rund um die Griechenland-Pleite abgeht.


Alle Beteiligten treiben das Land in den endgültigen Ruin: 

  • Die Gewerkschaften weil sie der Bevölkerung in höchst verantwortungsloser Weise suggerieren, man könne weiter einfach so in Saus und Braus leben.
  • Die Banken, weil sie sich jetzt schon genüsslich ausrechnen, wieviel sie an einem griechischen Haircut verdienen werden, und wie sie dann die Gehälter und Boni ihrer Chefs noch weiter steigern können.
  • Die PolitikerInnen in Athen, Berlin, Paris und Bruxelles, die sich immer noch im finsteren griechischen Pleitewald Mut reinzupfeifen versuchen, statt der Bevölkerung endlich reinen Rezina einzuschenken und schleunigst mit dem Schuldenschnitt zu beginnen. 

Jeden Tag, wo die Griechen nicht zum Frisör gehen - das sagen die Experten aus guter Erfahrung - macht alles für dieses Land und die übrigen PIGS, die hinter Hellas auch schon in der Bankrottschlange stehen nur noch schlimmer, von den dann nutzlos verschleuderten sog. "Rettungs"-Milliarden aus Nordeuropa ganz zu schweigen.
Aber was realitätsverweigernde PolitikerInnen erfolglos versuchen, noch weiter auf die lange Bank zu schieben, werden ihnen die die GläubigerInnen schon bald beibringen: Nicht nur wer zu spät sondern auch wer unseriös handelt, den bestraft über kurz oder lang der Markt. 

Krieg gegen Gaddafi: Gegen das Völkerrecht und gegen die Zivilisten

Krieg gegen Libyen: Die falsche Logik der Nato | FTD.de

Nächste Atom-Katastrophe in Japan?

Katastrophe in Japan: Behörden befürchten Störfall in weiterem AKW | FTD.de

Zweites Blog-Audit mit noch besserem Ergebnis

Nach dem ersten Audit des Unbequemen Blogs mit bereits erfreulichem Ergebnis hat der Blogger weitere Verbesserungen vorgenommen. Mit gutem Erfolg: Ein neues Blog-Audit ergab heute eine overall performance von jetzt 88 Evaluationspunkten von 100 möglichen. Die Erfassung des Unbequemen Blogs in den einschlägigen Suchmaschinen liegt jetzt sogar auf dem höchsten Audit-Level A. Und die Blog-Posts öffen sich im Durchschnitt nach nur einer halben Sekunde. Also gerade richtig für die/den 40.000 Blog-LeserIn, die/der in den nächsten Tagen den Blog lesen wird! Und das Ranking unter den 200 meistgelesen Blogs auf den Deutschland-Charts bleibt.

Werbung für die Bundeswehr? Genauso wie für Schokolade!


"Bekanntlich hat die Bundeswehr durch das übereilte Einstellen der Wehrpflicht und Mangels rechtzeitig entwickelter, funktionierender Rekrutierungskonzepte bereits jetzt schon erkennbar Personalprobleme beim Nachwuchs. Jetzt schlägt die Außenkommunikation bei einigen durch die Bundeswehr beauftragten Marketingunternehmen höchst befremdliche Kapriolen. Da werden allen Ernstes Soldaten mit Schokolade verglichen.
Petra Gnauert, CEO der von der Bundeswehr beauftragten Full-Service Mediaagentur Zenithmedia, lässt sich zu folgender Feststellung bezüglich der heutigen Risiken von Soldaten herab:
.“Wenn Sie ‘nen Schokoriegel bewerben, dann sagt Ihnen auch keiner, dass Sie davon fett werden können.”
So einfach ist das also mit unserem Soldaten-Recruiting: Schokoriegel: Fett geworden? Naja, dumm gelaufen! Soldat – angeschossen oder Tod? Auch dumm gelaufen." 

(aus einem Artikel von Ralf Zielonka auf 

Wer hat Gaddafi aufgerüstet? Der Westen!

Ungemachte Hausaufgaben | Verteidigungspolitik und Sicherheitspoltik - geopowers.com

Kongress: Jenseits des Wachstums

Jenseits-des-Wachstums.de - Aktuell - Ökologische Gerechtigkeit. Soziale Rechte. Gutes Leben. Ein Kongress von Attac Deutschland. -

Tapferer Rehn - was soll er auch anderes sagen...?

Griechenland: EU-Kommissar Rehn schließt eine Umschuldung klar aus - International - Politik - Handelsblatt

Hellas sprengt alle Rekorde

Renditenhöchststände für Griechenland:


Vergangenen Freitag kletterten die Renditen für zweijährige Anleihen auf über 26 Prozent, für zehnjährige auf 16 Prozent. Das sind beides absolute Höchstwerte seit dem Beginn des Euro überhaupt. Im April haben sich die Renditen für zweijährige Hellas-Anleihen um 10 Prozent erhöht.

Hellas: Der Weg nach unten



Quelle: HB, 2.5.11, S. 6
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Die Pleite-Zahlen von Hellas

FT.com 1.5.11

Wie Griechenland von seinen Schulden runterkommt? Endlich abrüsten!

Gerd Höhlers Kommentar im Handelsblatt am 2.5.11 auf Seite 7 blendet leider wesentliche Punkte der griechischen Pleite aus:


Dass Hellas jetzt vor dem finanziellen Kollaps steht, ist doch kein schicksalhaftes Naturereignis, das vom Himmel fiel (entgegen Höhlers Kommentar am 19.4. in der Zeitung "Die Harke"), sondern ist das Ergebnis eines jahrzehntelangen Wirtschafts-Mißmanagement, bei dem Korruption der gesellschaftliche Kitt ist, Steuerbetrug der beliebteste Volksport und mittels der abwegigen Euro-Einführung völlig überhitzte unseriöse Immobilienspekulationen in Gang gesetzt wurden. Griechenland hat sich den Beitritt zur Euro-Zone mit eklatanten Statistik-Betrügereien und Zahlen-Manipulationen illegal ergaunert, und das alles mit ausdrücklicher Genehmigung der politischen Eliten in Berlin, Paris und Bruxelles. 


Angesichts eines solchen unsolidarischen Verhaltens nun nach immer mehr Milliarden von Geldtransfers in dieses griechische Faß ohne Boden zu rufen, ist absurd. Erstmal soll Griechenland selber zeigen, dass es mit seiner Staatssanierung ernst macht und z.B. bei seinem aberwitzigen Militarismus abspecken. Dieses Land leistet sich auch noch inmitten seines finanziellen Ruins einen riesigen aufgeblähten Militärhaushalt und eine Mega-Armee wie kein anderes Land Europas und tut damit so, als ob morgen der Dritte Weltkrieg bevor stünde. 


Vor so viel Ignoranz und Realitätsblindheit fasst man sich an den Kopf. Kein Wunder dass nicht nur in Finnland, sondern auch in Deutschland immer weniger Leute motiviert sind, mit gutem Geld die Mißstände eines solchen Landes weiter zu verfestigen. Wenn Hellas die Hälfte seiner Rüstungsausgaben in die Sanierung seiner maroden Staatsfinanzen stecken würde und zwei Drittel seiner sinnlos herumexerzierender Soldaten zum Jobben ins Ausland schicken würde, könnte es beweisen, dass es wirklich ernst machen will mit dem Sparen, statt auf der Tasche anderer Länder zu liegen. Warum üben Merkel, Schäuble und Co. da nicht entsprechenden Druck auf Athen aus?

Hellas: Der Pleite entgegen

FT.com / Comment / Analysis - Greece: Hard to hold the line

Sonntag

Hellas: Gewerkschaftler wollen nicht sparen und der MP nicht zum Haicut

Die Befürchtungen wachse, dass sich die griechische Bevölkerung den harten Sparmaßnahmen verweigert. Zahlreiche Griechen nutzen den heutigen Maifeiertag zu Demonstrationen gegen die sozialistische Regierung. In Athen gingen rund 7000 Menschen auf die Straßen. Auch in der nordgriechischen Hafenstadt Thessaloniki und in des westgriechischen Hafenstadt Patras und auf Kreta gingen mehrere tausend Menschen auf die Straße.

Die beiden größten Gewerkschaftsverbände des Landes GSEE - privater Sektor - und ADEDY - staatlicher Bereich - haben für den 11. Mai landesweite Streiks angekündigt.
Um das Land vor dem Bankrott zu retten, musste die Regierung in Athen harte Sparmaßnahmen einführen. Viele Staatsbediensteten verloren nach Angaben ihrer Gewerkschaft mehr als 20 Prozent ihres Einkommens. Die Arbeitslosigkeit stieg innerhalb von 16 Monaten von 11,3 auf 15,1 Prozent.  
Der griechische Ministerpräsident Giorgos Papandreou hat die immer neuen Gerüchte über eine bevorstehende Umschuldung wieder einmal  zurückgewiesen. Er wies auch Gerüchte über eine mögliche Regierungsumbildung oder sogar vorgezogene Parlamentswahlen in Griechenland zurück.
(Referenz: HB online 1.5.11)

Hellas-Haircut: So wird er aussehen

Die griechische Regierung erklärt sich für zahlungsunfähig und handelt mit ihren Gläubigern einen Forderungsverzicht (Haircut) aus. Für die Geldgeber kann das sehr teuer werden: Bei den vom Internationalen Währungsfonds (IWF) untersuchten Staatspleiten zwischen 1998 und 2005 musste sie zwischen 13 Prozent (Uruguay) und 73 Prozent (Argentinien) ihres Investments abschreiben. Griechenland könnte seine Schuldenlast von mehr als 340 Milliarden Euro auf diese Weise zwar mit einem Schlag deutlich reduzieren, würde aber seine Kreditwürdigkeit am Finanzmarkt auf Jahre verspielen und sich den Zugang zu frischem Geld verbauen. Auch andere Sorgenkinder wie Irland und Portugal würden dann noch größere Probleme haben, sich neues Geld am Markt zu leihen. Ein weiteres Problem: Die Gläubiger sind vor allem Banken aus Griechenland und anderen Euro-Ländern, denen milliardenschwere Verluste drohten, was wiederum eine neue Finanzkrise auslösen könnte.


(laut Handelsblatt online 1.5.11)

Banken sind die Profiteure beim Hellas-Bankrott

Chef des Euro-Rettungsfonds: „Banken wollen von Umschuldung Griechenlands profitieren“ - International - Politik - Handelsblatt

Samstag

Unter Zeitnot im Bauernendspiel doch noch zum Sieg

Der schwarze Gegner des Unbequemen Bloggers hatte wohl gehofft, dass dieser - am Zug und in schlimmer Zeitnot  - schnell den schwarzen Bauer nehmen würde. Aber was tat Weiß stattdessen? (unten die Notation und ein Kurzkommentar).





57. K e4-f5: Erst heute morgen sah der Blogger, was ihm gestern abend unter großer Zeitnot zu riskant schien: dass auch das Schlagen des e-Bauern zum Gewinn führt, weil der weiße König die 6. Reihe besetzen kann. 

59. K f6-f7: Das kann sich der Blogger nur erlauben, weil der schwarze Bauer das Patt verhindert und dieser zu weit vom Verwandlungsfeld ist. 

60. g6-g7: den schwarzen Bauern zu schlagen ist natürlich tabu wegen patt!

Mit der Verwandlung des g-Bauern ist die Partie entschieden. Das Matt erreichte der Blogger mit nur noch 30 Sekunden Restzeit...

EU-Verschwendung

Entwicklungshilfe: EU pumpt Hunderte Millionen in wohlhabende Türkei - Nachrichten Politik - Ausland - WELT ONLINE

Kippt die FDP den Euro?

Fraktionsvize Koppelin: Euro-Rettungsschirm hat immer mehr Gegner in der FDP - Deutschland - Politik - Handelsblatt

Donnerstag

Griechenland vor dem Haircut / was ist mit Spanien los?

Politiker und Notenbanker überbieten sich in Durchhalteparolen. Aber die Investoren haben Athen längst aufgegeben. Die Rendite zweijährige griechische Anleihen stieg gestern auf mehr als 25 Prozent. Damit ist die für Anfang 2012 geplante Rückkehr Griechenlands an den Kapitalmarkt undenkbar. „Es gibt für griechische  Staatspapiere keine Nachfrage mehr“, sagte ein Analyst. Da helfen auch die Treueschwüre der PolitikerInnen nicht mehr. Der Markt rechnet fest mit einer Umstrukturierung. Viel spannender ist die Frage ob das grösste der PIGS, Spanien, sich dem Sog der Schuldenkrise entziehen kann.

Referenz: Artikel von Heinz-Roger Dohms, Frankfurt, in der heutigen FTD.

Finanzen, Globalisierung, Nachhaltigkeit

Neuerscheinung: Ein globales Finanzsystem im Dienst nachhaltiger Entwicklung

Welchen Einfluss haben europäische und globale Finanzreformen auf Entwicklungsländer?

  

Ein globales Finanzsystem im Dienst nachhaltiger EntwicklungDie weltweite Debatte über Finanzreformen ist nach wie vor aktuell. Zwar wurden in der Europäischen Union (EU) mittlerweile einige Reformen umgesetzt. Häufig handelt es sich jedoch nur um halbherzige Maßnahmen, die keinen angemessenen Schutz vor zukünftigen Finanzmarktturbulenzen bieten. Dabei sollten die EU-Finanzmarktreformen eigentlich zu einer nachhaltigen globalen Entwicklung beitragen. Die Reformen betreffen nämlich nicht nur die EU, sondern haben auch starken Einfluss auf Entwicklungsländer. Die nun auch auf deutsch erschienene Broschüre führt in diese Debatte ein.

Bestellung

·        Die Broschüre (deutsch und englisch) kann gegen eine Schutzgebühr von 2,- € (1,50 € für Mitglieder) bestellt werden per E-mail an weed@weed-online.orgoder direkt hier.
·        Die Studie steht zum kostenlosen Download aufenglisch und deutsch zur Verfügung.

Downgrade für Japan?

Drohende Absenkung: Japans Rating in Gefahr | FTD.de

Euro-Krise: Was der Bundestag jetzt tun muss

Kolumne: Wolfgang Münchau - Nur ein Nein rettet den Euro | FTD.de

Koalitionspläne in Baden-Württemberg

aus dem HB Morning Briefing vom DONNERSTAG, 28. APRIL 2011


nun liegt er also vor, der erste Vertrag einer Koalition unter grüner Führung, in dem sich die Zeitenwende im CDU-Stammland Baden-Württemberg manifestiert und sich ein neuer politischer Kurs ablesen lässt: Die Steuern werden erhöht, über das hochumstrittene Bahnhofsprojekt Stuttgart 21 wird neu verhandelt, die Studiengebühren werden gestrichen und das Schulsystem in Frage gestellt. Vor allem den letzten Punkt sehen konservative und liberale Kreise des Landes und in der Wirtschaft als hochproblematisch an. Denn die neue Regierung will das dreigliedrige Schulsystem zugunsten einer Einheitsschule aufheben und könnte so das Gymnasium zum Auslaufmodell machen. Unsere heutige Titelgeschichte "Aufbruch in den Abbruch" beschreibt die Folgen der neuen Stuttgarter Bildungspolitik.


Hellas Zinsen auf 27%

aus dem Eurointelligence Daily Briefing von heute

  • Greek two-year yields rise to 27%, as market participants are speculating on a large enforced haircut before 2013;
  • Portuguese media report on a delay for Portugal’s deficit goals under the rescue package;
  • Klaus Regling criticises EU cacophony, and says Commission did not enough to warn about unsustainable development in Ireland;
  • Elena Salgado urges Spanish autonomous regions to stick to their deficit targets;
  • the Flemish separatists, previously staunchly pro-European, have discovered the electoral benefits of EU bashing;
  • Belgian bonds spreads, meanwhile, are quietly rising again, as the country’s has been without a government for one year.

US planen Reduzierung der Militärausgaben

FT.com / US / Politics & Foreign policy - Reshuffle heralds big US defence cuts

Euro-Krise nicht mehr unter Kontrolle

Staatsverschuldung: Euro-Krise entgleitet Politikern | FTD.de

Mittwoch

aus HB 27.4.11, S. 14

Hellas muss zum Frisör!

FT.com / Capital Markets - Greek debt yields soar on deficit fear

Euro-Krise außer Kontrolle - Spanien als nächster Pleitekandidat?

Während Griechenlands Zahlungsausfall nur noch eine Frage der Zeit scheint, focussieren die Finanzinvestoren jetzt auf Spanien, das für seine neue Emission Rekordzinsen zahlen musste. Sie mißtrauen den hilflosen Rettungsversuchen der EU: Seit dem Schuldengipfel
steigen die Risikoaufschläge für Anleihen der PIGS unaufhaltsam. 


Die Gesamtverschuldung Griechenlands wiederum lag Ende 2010 bei 143 Prozent des BIPs – so hoch wie in keinem anderen EU-Land. Der deutsche Ökonom Lars Feld, Berater von Kanzlerin Angela sagte gestern, die Restrukturierung der griechischen Schulden sei unvermeidbar. Die EZB, die griechische Papiere in Milliardenhöhe hält, warnt hingegen vor einer Schuldenrestrukturierung. 


An den Märkten erreichten die Renditen für griechische, irische und portugiesische Staatsanleihen gestern neue Rekordstände. Eine Umschuldung ist also längst eingepreist.


Als größere Gefahr für die Euro- Zone gilt allerdings Spanien, dessen Rettung den EFSF-Fonds überfordern würde. 


Referenz: FTD-Artikel von Heinz-Roger Dohms, Frankfurt,
und Mark Schrörs, Brüssel am 27.4.11, Seite 15




Hellas: wo soll das noch enden?

FTD 27.4.11, Seite 15

Montag

Die Hölle von Guantanamo

Menschenrechtsverstöße: Wikileaks veröffentlicht Wahrheit über Guantánamo - International - Politik - Handelsblatt

Die Wahren Finnen und die Wahren Deutschen als Totengräber des Euro

Financial Times FT.coThe eurozone’s quack solutions will be no cureIn 

In einer brillianten Analyse gesteht Finanzkolumnist 
Wolfgang Münchau in der FT gestern nun auch seine 
zunehmende Skesis am Fortbestehen der Euro-Zone ein.

Der Grund: nach den guten Wahlergebnissen für zwei
finnische Parteien, die ein Insolvenzverfahren für Portugal
verlangen, stiegen die Spreads in der Eurozone erneut auf 
Rekord-Niveau. Aber noch eindrucksvoller ist der wachsende
Protest gegen Merkels Euro-Rettungsplan im Bundestag, wo
die Kanzlerin nicht mehr mit einer Koalitionsmehrheit rechnen
kann. 

Parallel denken immer mehr deutsche PolitikerInnen (Frontrunner:
der Finanzminister) über einen kräftigen Schuldenhaircut für
Griechenland nach. Davor hat die Regierung in Athen solche
Angst, dass sie schon Strafanzeige gegen Zeitungsjournalisten
gestellt hat, die davon öffentlich berichtet haben.

Jetzt rächt sich einmal mehr dass die PolitikerInnen in 
Bruxelles und Berlin nix von den Mechanismen der Finanz-
Märkte verstehen und dass sie nur inkompetente BeraterInnen
um sich herum haben. 

Also wird am Ende wieder mal nur eine Pfusch"lösung" stehen.
Und noch schlimmer: nach Herabstufung der Bonität der USA
droht nun auch Frankreich der Entzug des AAA-Ratings.

Münchau fasst treffend zusammen: Wenn die Wahren 
Finnen und die Wahren Deutschen die Lösung der 
Euro-Krise diktieren, dann ist es keine Lösung mehr 
sondern das Ende von Euro-Land. 

Wenn Hellas zum Frisör muss = das Ende des Euro

FT.com / Comment / Op-Ed Columnists - The eurozone’s quack solutions will be no cure

Samstag

Wege aus der Globalisierungskrise

Besprechung von

Susan George:
Whose Crisis, Whose Future?
Polity Press 2010, Cambridge UK, 14.99 BPS, 307 Seiten

Gesellschaftskritiken können drei hauptsächlichen Kategorien zugeordnet werden: Es gibt die mehr systemanalytisch orientierten, wie zum Beispiel die von Niklas Luhmann. Daneben der mehr oder weniger an Marx orientierten, auf immanente Gesellschaftsveränderungen abhebende Ansatz. Und, dafür ist Susan George mit der hier angezeigten Publikation ein gutes Beispiel, ein voluntativer Ansatz, der die zahlreichen Krisenbereichen der Gegenwart zum Anlass nimmt, sich per Plädoyer gegen die Fehlentwicklungen und für Alternativen zu positionieren. Susan George tritt dafür ein, die landläufige globalkapitalistische Priorisierung: Finanzen - Wirtschaft - Gesellschaft - Ökologie genau umzudrehen. Dies als Leitmotiv nehmen arbeitet George in vielen Einzelpunkten ihre Kritik speziell am internationalen Finanzkapitalismus ab. Dass man solches schon öfters woanders lesen konnte, tut dem Buch keinen Abbruch. Besonders bemerkenswert ist Georges scharfer Kritik am ressourcenverschwender Militär, der für George wie eine Heilige Kuh daher kommt ohne dass die immensen Ausgabenverschwendung für Soldaten und Waffen einer realen Bedrohungsanalyse standhalten könnte. Da scheut sich die Autorin auch nicht, das krass hohe Militärbudget Griechenlands zu kritisieren, das bei den gefälligen Aufrufen zur Euro-Solidarität oft unterschlagen wird. Ein nachdenklich machendes Buch mit vielen guten Beispielen, wo Veränderungen im globalen Kapitalismus einsetzen könnten.

Eine christlich motivierte Kritik am globalen Kapitalismus

Ein guter Freund stellte dem Unbequemen Blogger freundlicherweise folgenden bemerkenswerten Text zur Verfügung:


Mit der Charakterisierung des Kapitalismus als „strukturelle Sünde“ meine ich das Verhalten der multinationalen Konzerne. Sie zeichnen sich durch folgende Eigenschaften aus:


1. Sie sind global tätig. Es gibt keine weißen Flecken auf der Weltkarte, die nicht von ihnen besetzt wären.

2. Sie haben Macht. Ihre Macht geht soweit, dass sie das Regierungs- und Rechtssystem einzelner Länder beherrschen. Widerspenstige werden ggf. durch Bestechung gefügig gemacht. Dabei entziehen sie sich einem demokratischen Prozess, sie sind weder wählbar noch abwählbar. Es handelt sich also um globale Diktaturen.

3. Ihr Ziel ist nicht die Verbesserung des menschlichen Lebens und unserer Kultur, sondern Profitsteigerung. Dieses Ziel wird aggressiv angesteuert. Im Rahmen der Rohstoffproduktion und -förderung werden Menschen umgebracht, von ihrem Land vertrieben, natürliche Lebensräume wie Ozeane schwer geschädigt und Wälder vernichtet. All dies geschieht ohne äußeren Zwang. Wer zwingt die Ölkonzerne, nach dem Ölunfall in der Karibik die Arktis mit zahlreichen Bohrungen zu „erschließen“? 
Die Folgen des Erdölverbrauchs sind u.a. Klimaerwärmung mit den nachfolgenden Umweltkatastrophen. Die von der Pharmaindustrie gesteuerte Fixierung des medizinischen Sektors auf stoffliche Präparate binden riesige Summen an ineffektive Bereiche und verhindern z.B. Forschungen über die Bedeutung von körperlicher Bewegung im Bereich von Tumortherapien. Dadurch entsteht menschliches Elend.

4. Die Zentralen der Konzerne bauen für die Bevölkerung Tempel auf, um ihre Produkte und den Konsum religiös zu weihen. Solche Tempel sind in der Autostadt Wolfsburg zu besichtigen. Autos stehen auf dem Altar.


5. Als Menschen sind wir Konsumenten der Konzernprodukte und damit in diese Lebenswelt einbezogen. Meine Einschätzung als „Sünde“ folgt aus den Punkten 2 und 3. „Strukturell“ bedeutet, dass das Problem nicht abhängig ist von der austauschbaren Person des Konzernchefs, sondern
in der Art des Vorgehens des mit anderen Konzernen konkurrierenden Konzerns und der Vernetzung mit dem Leben aller Menschen begründet ist.


Aus dieser Einsicht folgt für mich als eine politische Konsequenz, die Konzerne in übersichtliche Einheiten zu zerschlagen und zu verstaatlichen. Das wird aber nicht reichen,parallel müsste ein neues Weltethos entstehen.


Jesus stellte sich gegen ein von Konsum beherrschtes Leben und er durchschaute den Reichtum mit seinen inneren Bindungen als System. Ich sehe Jesus Christus am Kreuz für diese und die oben beschriebene Sünde gestorben. Dadurch ist eine Basis geschaffen für ein innerlich befreites freudiges Leben und auch ein entsprechendes politisches Handeln.

Freitag

Muss Hellas zum Frisör? - die Gerüchteküche brodelt

Aus dem Eurointelligence Daily Briefing, 21.4.

  • Greek bank stocks fell 4.6%, and CDS reach new record on rumours of a forced haircut to be imposed this weekend;
  • Greek finance ministry requested a prosecutor to investigate possible criminal conduct, as traders sent an email containing the rumours of an early restructuring;
  • a member of Merkel’s council of economic advisers said Greek debt needs to be restructured;
  • a majority of economists polled by Reuters agree
  • in Germany, parliamentary opposition to the ratification of the ESM is widening;
  • Merkel is coming under pressure to give the Bundestag full co-decision rights;
  • vote on EFSF and ESM has been postponed until the autumn;
  • True Finns leader Timo Soini insists that Spanish banks should participate in a Portuguese bail-out, as a precondition for his acceptance of an EFSF package;
  • two Germany federal states, meanwhile, have agreed to recapitalise the Helaba Landesbank, which would otherwise have failed the stress test. 

Linkspartei: führerlos / kopflos

Linkspartei: Gysi löst ungewollt Führungsdebatte aus - Deutschland - Politik - Handelsblatt

Sarrazin im O-Ton

Erklärung im Wortlaut: Wie Sarrazin sich verteidigte - Deutschland - Politik - Handelsblatt

Donnerstag

Keine Soldaten mehr? Dann schafft die Bundeswehr doch einfach ab!

Bundeswehrreform: Bundeswehr findet kaum Freiwillige - Deutschland - Politik - Handelsblatt

Das Ende der Linkspartei?

Personaldebatte: Die Linkspartei schafft sich ab | FTD.de

Atomkraft: Keine Augenwischerei vor den Kosten

Atomkraft: Ehrlich aus der Kernenergie aussteigen | FTD.de

Griechenland: Angst vorm Frisör?

Euro-Rettung: Schuldenschnitt für Griechen darf kein Tabu sein | FTD.de

LINKE Zukunft nur als Ostpartei?

Personaldebatte: Linke braucht Mut zum Schlussstrich | FTD.de

Nach dem Frisör in den Abgrund?

Kolumne: Wolfgang Münchau - Umgeschuldet in die Pleite | FTD.de

Ägypten-Briefing aus erster Hand

von: 

Clemens Ronnefeldt

 


Liebe Friedensinteressierte,

vom 8. bis 16. April 2011 nahm ich an einer Ägyptenreise unter Leitung von Magdi Gohari (München) teil.

Unsere Gesprächspartner  waren u.a.

- der taz-Korrespondent in Kairo, Karim El-Gahwary.

- Herausgeber des Verlages "Dar Merit", der mit seinen Publikationen viele Jahre auf die Revolution hingearbeitet hat.

- Redakteure der größten Oppositionszeitung "Almasry-Alyoum".

- der alternative Nobelpreisträger (2003) und Gründer des Ökoprojektes "SEKEM", Dr.  Ibrahim Abouleish. "SEKEM" brachte seit 1977 die Wüste zum Blühen, ca. 2500 Menschen haben in Ökoprojekten Arbeit gefunden.

- Germanistik-Studierende der Universität Kairo.

- Demonstrierende auf dem Tahrirplatz, wo es während unseres Aufenthaltes heftige Auseinandersetzungen zwischen Militär und Demonstrierenden gegeben hat.

- MitarbeiterInnen von Müll-Recyclingprojekten im Kairoer Slumviertel Manshiyet Massar ( "Garbage-City").

- VertreterInnen der Fairen-Handel-Bewegung in Ägypten.


Die Bedeutung der noch nicht abgeschlossenen ägyptischen Revolution für die gesamte arabische Welt kann kaum überschätzt werden.


Für Vorträge an Schulen, in Friedensgruppen und Kirchengemeinden, Akademien und Universitäten stehe ich nach Vereinbarung zur Verfügung. 

Anfragen bitte per e-mail unter: C.Ronnefeldt@t-online.de

Die Vorträge sind mit Bildern, kurzen Film-Clips und Kurz-Interviews anschaulich unterlegt.

Clemens Ronnefeldt,
Referent für Friedensfragen beim deutschen 
Zweig des internationalen Versöhnungsbundes


A.-v.-Humboldt-Weg 8a
85354 Freising

Tel.:  08161-547015    
Fax:  08161-547016


Der Angst der Griechen vorm Frisör

So titelt Niels Kadritzke in der heutigen FTD seine story von der griechischen Haircut-Kakophonie.


Für die Regierung in Athen wird es immer aussichtsloser, die ihr von EU und IMF diktierten Sparziele zu erreichen. Vor zwei Wochen musste die Regierung bereits den finanziellen Offenbarungseid leisten: dass das Haushaltsdefizit 2010
nicht wie geplant auf 9,5 Prozent des BIPs, sondern
nur auf 10,5 Prozent gesunken ist. Dieser Trend hat
sich im neuen Jahr fortgesetzt. Im Haushalt 2011
klafft schon nach dem ersten Quartal eine Einnahmenlücke
von 1 Mrd. Euro. 


Hauptgrund: Rückstand bei den Steuereinnahmen. Immer noch führt die griechische Mentalität den Kampf gegen Steuersünder nur halbherzig. Und immer noch ist kein Schnellverfahren zum Eintreiben von Steuerschulden installiert. 


Die Aussage des Hellas-Finanzministers, man werde Anfang 2012 wieder Bonds auf den internationalen Markt bringen, halten Experten deshalb nur für hohles Gerede. Trotzdem kämpft sie weiterhin ihren aussichtlosen Kampf gegen eine Umschuldung. 


Ein Haircut, seien es nun 40 oder 70 Prozent, wie er derzeit diskutiert wird, wird ein Frontalangriff gegen die schwachen griechischen Banken sein. Sie halten Hellas-Anleihen in Höhe von rund 65 Mrd. Euro. So brachen denn auch die Bankenkurse an der Athener Börse am Montag um sechs
Prozent ein, als die Umschuldungsgerüchte immer lauter wurden. 


Noch massiver werden die Sozialkassen in die Pedrouille kommen, die auf Bonds im Umfang von rund 25 Mrd. Euro sitzen. Deren Wert wird sich bei einem Haircut blitzschnell um die Hälfte reduzieren, was nur durch zusätzliche Steuermittel oder massive Rentensenkungen auszugleichen ist.


Dazu noch der internationale Vertrauensverlust: Für lange Zeit werden die Anleger dem griechischen Bankensystem
und Staat misstrauen. Viele aber denken inzwischen schon weiter und sehen eine Umschuldung nur als Auftakt, Griechenland ganz aus der Euro-Zone rauszuwerfen.

Bundeswehr: Verkleinern? Ja bitte - Kaputtsparen? Auch ok - Warum nicht gleich abschaffen?

Vertrauliche Papiere aus dem Verteidigungsministerium: Wie einsatzfähig bleibt die Bundeswehr? - Politik Inland - Bild.de

Sehr schön: Bundeswehr spart sich aus der Nato raus

Bundeswehrreform: Sparpläne machen Bundeswehr bündnisunfähig - Deutschland - Politik - Handelsblatt

Atomkraft, ade

HB Morning Briefing:


Jürgen Großmann ist etwa zwei Meter groß und von bulliger Statur. Auch ist er nicht auf den Mund gefallen, er gilt als schlagfertig und eloquent. Doch die Unmutsäußerungen vieler Kleinaktionäre gegen die Atomkraft bei der gestrigen Hauptversammlung seines RWE-Konzerns dürften auch dem Unternehmenschef zugesetzt haben. Der Aufruhr unter den Aktionären hat gezeigt, dass das Schlusskapitel der Kernkraft begonnen hat. Und das nicht nur in Deutschland, wie Großmann immer wieder betont. Auch im Ausland hat das Umdenken und Umsteuern begonnen, raus aus der Atomkraft und hin zu regenerativen Energien. In der heutigen HB-Titelgeschichte "Vorbild Deutschland" findet sich dazu ein ausführlichen Überblick.

Selbst die Bundeswehr ist gegen den Libyen-Krieg

August Pradetto, seines Zeichens Professor an der renommierten Bundeswehr-Uni in Hamburg fällt ein vernichtendes Urteil über den Nato-Krieg in Libyen:



  • Unzureichender Zivilisteschutz
  • Verschärfung des Krieges durch das Flugverbot
  • Gewalteskalation durch das Eingreifen der Nato
  • Verfehlte Nato-Strategie, die nur auf Bomben und Raketen setzt
  • UN-Mandat für Bodentruppen: vergiss es



(Referenz: Interview mit A.P. in der "Harke" vom 21.4.11)

Hellas: Weg mit dem Tafelsilber

Griechenland muss schleunigst massiv öffentlichen Besitz
verkaufen, um seinen Bankrott zu verhindern. Die öffentliche Telefongesellschaft, die staatliche Lottogesellschaft - alles wird   von der griechischen Regierung auf den freien Markt geworfen. Plus jede Menge Immobilien (noch keine Inseln, wie es BILD mal vorgeschlagen hat....). Dieser Ausverkauf an ausländische Investoren stößt natürlich auf Widerstand
der Gewerkschaften. Und außerdem ist völlig offen, ob ausländische Investoren in ein solches Pleiteland noch gutes Geld stecken wollen.
(Referenz: heutige FTD, S. 13)

Das Pattwunder am Donnerstag

"Ist doch alles paletti" sagte sich in dieser u.a. Stellung der schwarze Gegner des Unbequemen Bloggers. "Ich hab schon eine Dame, einen Springer und noch drei Freibauern. Jetzt fehlt mir zu meinem vollkommenen Schachglück nur noch eine zweite Dame. Und mit der setz ich den Blogger dann so richtig matt". Gedacht, gesagt, getan und munter den Bauer aufs Verwandlungsfeld h1 gezogen. Tja.... (LeserInnen des Unbequemen Blogs wissen: Auf so was spekuliert der "Anarchist auf dem Schachbrett".) 


AKW-Boß isoliert

Attacken gegen Jürgen Großmann: RWE-Chef verteidigt Atomkurs gegen eigene Aktionäre | FTD.de

Mittwoch

Nato schlittert immer mehr in den Kriegs-Sumpf

Militäreinsatz in Libyen: Nato beginnt neue Phase im Libyen-Krieg - International - Politik - Handelsblatt

Politikerin: Wieder mal n ertrogener Doktortitel futsch

Plagiatsvorwürfe bei Dissertation: Koch-Mehrin könnte Doktortitel verlieren - Deutschland - Politik - Handelsblatt

Neues aus dem Dr.-Betrugs-Kommissariat

Kopierte Doktorarbeit: Plagiatsjäger bezichtigen Koch-Mehrin der Täuschung | FTD.de

Der nächste Abgeordnete-Betrugsfall

Plagiatsvorwürfe: SPD fordert von Koch-Mehrin Erklärung - Deutschland - Politik - Handelsblatt

Finanzprofis glauben nicht mehr an die Euro-Rettung

"Euro-Rettungspläne unglaubwürdig"
Deutsche Finanzbranche stellt der europäischen Krisenpolitik ein schlechtes Zeugnis aus - CFS-Umfrage
Die deutschen Finanzdienstleister halten die Euro-Rettungspolitik für gescheitert. Ganz entgegen ihren eigenen Interessen plädieren sie dafür, im Falle der Umschuldung eines Euro-Krisenlandes den Banken größere Lasten zu überantworten als bisher vorgesehen. Dagegen sollte der Steuerzahler geschont werden. Das geht aus einer Sonderbefragung des Center for Financial Studies (CFS) hervor.



Börsen-Zeitung, 20.4.2011


lz Frankfurt - "Das ganze Maßnahmenpaket zur Euro-Rettung ist in den Augen der Finanzakteure einfach nicht glaubwürdig", auf diesen Nenner bringt Jan Pieter Krahnen, Direktor des Center for Financial Studies (CFS), eine Sonderauswertung der quartalsmäßigen Umfrage zum Finanzplatzindex (siehe auch gesonderten Artikel auf dieser Seite).
Knapp 80 % der etwa 500 befragten Unternehmen der Finanzbranche gehen davon aus, dass die Euro-Schuldenkrise sich auf ihrem jetzigen Niveau hält oder sich gar noch verschlimmert. ...

Börsen-Zeitung, 20.04.2011, Autor lz Frankfurt, Nummer 77, Seite 6, 398 Worte

URL zum Artikel: http://www.boersen-zeitung.de/index.php?li=1&artid=2011077056

Scheitert ESM im Bundestag? / Griechenland vor der Umschuldung

aus dem heutigen Eurointelligence Daily Briefing

  • The first Christian Democrat rebel outed himself, joining 12 FDP deputies who pledged to vote against the ESM;
  • 20 rebels are needed to defeat the legislation;
  • spotlight is about to turn on German opposition parties, who have so far indicated their support (but this may change);
  • the Greek government appointed international advisers for their programme on asset sales, as opposition to privatisation is mounting domestically;
  • Gerald Braunberger argues that a Greek debt restructuring is necessary, as the country’s debt is not sustainable;
  • Wolfgang Münchau argues that there are a large hidden costs for the German taxpayer of a full debt restructuring, as the ECB will need to be recapitalised;
  • Portugal’s president attacks the lack of a European spirit among EU member states (without even a hint of self-criticism);
  • a study shows that Germany’s financial services industry has no confidence in the eurozone rescue package;