Mittwoch

Irland macht die Euro-Zone kaputt

Immer noch meint Irland, seine dramatische Finanzkrise im Alleingang meistern zu können und ignoriert damit alle Sturmsignale in der Eurozone. Damit gefährdet Irland die Euro-Zone insgesamt und stürzt die internationalen Finanzmärkte in schwere Turbulenzen. Noch immer weigert sich der irische PM, die mit einer Hilfe des EFSF einhergehenden dringend notwendigen Etatkürzungen zu akzeptieren, nur weil er keinen Mumm hat, seiner Bevölkerung die katastrophale wirtschaftliche Wahrheit seines Landes zu sagen. Ähnlich bockig ist Portugal, dem das finanzielle Wasser auch bis zum Hals steht. Und die übrigen PIIGS schlingern auch schon im Pleite-Fahrwasser. 

Ein Lichtblick, dass Schäuble jetzt doch mal Klartext gegen Griechenland geredet hat. Wo war denn die von Papandreou jetzt so wohlfeil angemahnte Solidarität damals, als Griechenland willentlich seine Statistiken gefälscht und uns hinters Licht geführt hat, um in die Eurozone zu kommen, wohin es nach seinem Wirtschaftprofil nie hätte kommen dürfen? Jetzt haben wir das Ergebnis: Panik auf allen internationalen Finanzmärkten, die jetzt sogar auf die bisher noch resistenten Aktienmärkte übergegriffen hat. Wann kommt Irland und die anderen PIIGS endlich zur Vernunft? So kann es nicht weitergehen! 
(Blogpost basierend auf einer detaillierten Analyse der FTD heute auf Seite 1)

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen